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Kleiner Umbruch in Menningen und spannender Kampf um die Spitze

von Thomas Schaller · 26.02.2023, 11:35 Uhr · 0 Leser
Michael Nilles, Trainer der SG Obermosel II
Michael Nilles, Trainer der SG Obermosel II – Foto: Andreas Zehren

Als einzige Mannschaft ist es der SG Obermosel gelungen, die Hinrunde ohne Niederlage abzuschließen. Dennoch liegt der Verfolger aus Reimsbach in Lauerstellung. Auch die SG Leuktal und Bietzen-Harlingen könnten noch ein Wörtchen um den Aufstieg in die Bezirksliga Merzig-Wadern mitreden. Im Mittelfeld kam es beim SV Menningen hingegen zu einem Umbruch im Winter.

Am Ende der Hinrunde stand die SG Obermosel auf dem Platz an der Sonne. Wenn es nach den Verantwortlichen geht, darf dies natürlich auch gerne so bleiben. "Wohlwissend der Gegenwehr, die uns erwarten wird, spielen wir getreu dem Motto 'Wir schauen von Spiel zu Spiel'", sagt Trainer Michael Nilles. Personelle Veränderungen gab es im Winter keine.
In Lauerstellung befindet sich der FC Reimsbach II, der bislang erst eine Niederlage hinnehmen musste. Die Mannschaft von Marco Buchheit zeigte sich in der Vorbereitung bereits in einer beeindruckenden Frühform. Zurück im Kader ist Lucas Eisenhut, der wieder zurück vom SSV Oppen ist.
Mit Verletzungssorgen hatte die SG Leuktal zu kämpfen. Fabian Boes hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und Torhüter Eric Ludwig einen Riss der Syndesmose. "Diese Ausfälle wollen wir als Team kompensieren und weiter fleißig punkten, damit wir unter den ersten Vier landen", hofft Trainer Peter Schmitt auf eine nicht minder erfolgreiche Rückrunde.

Entspannt geht man die weiteren Spiele bei den SF Bietzen-Harlingen an. Verstärkt hat man sich mit Pascal Müller aus Rissenthal. Das Ziel beschreibt Trainer Jörg Schmohl so: "Wir wollen guten Fußball spielen, locker bleiben und soviele Spiele gewinnen, wie es geht".
Ähnlich geht man es beim FC Brotdorf II an. Ohne Neuzugänge möchte man am Ende am liebsten unter den Top Fünf der Tabelle stehen.
Einiges getan hingegen hat sich beim SV Menningen. Einige Spieler haben den Verein verlassen, sodass man ebenfalls auf dem Transfermarkt zuschlagen musste. Die wichtigste Änderung ergab sich auf der Position des Spielertrainers. Hier zeichnet sich ab sofort Marcel Majeres verantwortlich, der sich in den Stadien der Region mit seiner Erfahrung bestens auskennt. Neu sind weiterhin Marco Vespucci (Stella Sud Saarlouis), Etienne Enkirch (Besseringen) und Sebastian Rech (Schwemlingen-Mondorf). "Wir wollen eine gute Rückrunde spielen und die Weichen für die nächste Saison stellen", blickt Alexander Erbel voraus.
Mit dem Wechsel nach Menningen hat Marcel Majeres das Trainerteam der SG Mettlach-Merzig II verlassen. Die Aufgaben werden nun neu verteilt. Mit der starken Mannschaft sollte eine gute Platzierung absolut realistisch sein.

Personelle Veränderungen gab es auch beim SSV Oppen II. Lukas Walisch, Sebastian Thiel (beide Reimsbach) und Ashraf Barbouri (Hostenbach) sind neu dabei. Das Ziel liegt laut Trainer Mike Selzer weiterhin darin, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.
Bei den SF Saarfels gab es die wichtigste Neuerung bereits im alten Jahr zu vermelden, indem Daniel Mosbach das Traineramt übernommen hat und eine solide Rückrunde anpeilen soll.

Nach einjähriger Abstinenz hat sich vor der Saison der SV Erbringen wieder zurückgemeldet. Das Ziel liegt wie vor der Saison weiterhin darin, sich zu stabilisieren und etablieren. Mit zwölf Punkten aus der Hinrunde ist man auf einem guten Weg.
Auch beim FC Fitten möchten man den eingeschlagenen Weg im neuen Jahr weiter fortsetzen.

Nicht zufrieden mit der Punkteausbeute aus der Hinrunde ist man bei der SG Honzrath-Haustadt II. "Entsprechend ist das Ziel jetzt so definiert, dass wir eine gute Rückrunde spielen wollen, um die fehlenden Punkte und Plätze gutzumachen", sagt Spielertrainer Stefan Müller.
Nicht ganz zufrieden mit der Trainingsbeteiligung während der Vorbereitung ist man beim FC Besseringen II. "Aber wir haben das Beste daraus gemacht. Unser Ziel für die Rückrunde ist es, so viele gute Spiele wie möglich zu machen und den ein oder anderen Punkt zu holen", so Trainer Tobias Maas.

Als längerfristig angelegtes Projekt gilt die Neumeldung des FSV Hilbringen II. Zu Beginn der Saison ist man mit einer Mannschaft gestartet, die nicht wirklich konkurrenzfähig war. Im Laufe der Hinrunde hat sich die Elf von Miroslav Bardak jedoch immer weiter gesteigert und es dem Gegner alles andere als leicht gemacht. "Das ist für uns kein Sprint, sondern ein Marathon und wir wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren etwas aufbauen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber möchten etwas auf die Beine stellen", zeigt sich der Trainer optimistisch vor den Aufgaben