
Keinen guten Tag erwischten die Fußballerinnen des SV Leerstetten im Kellerduell mit der Spielvereinigung aus Weißenstadt. Nach zwei Siegen in Folge zogen sie gegen die zuvor noch sieglosen Landesligaaufsteigerinnen mit 0:3 (0:1) den Kürzeren.
Anders als beim letzten Heimspiel, waren sie diesmal nicht in der Lage ihr Potential abzurufen. Während sie in der Anfangsphase, bei einem Lattentreffer der gut eingestellten Gäste aus Oberfranken noch Glück hatten, mussten sie schon nach 20 Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. Aus dem Nichts hatte Julia Gröbel mit einem Schrägschuss zur 0:1 Gästeführung ein genetzt. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Mittelfeldmotor Annalena Herzog sorgte kurz darauf dafür, dass die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen zusehends ins stottern gerieten. Für eine unnötige weitere Erhöhung des Handicaps für ihr Team sorgte dann Tamara Böhm. Nach einer aus ihrer Sicht ungerechtfertigten gelben Karte reagierte sie mit abwertenden Handbewegungen. Schiedsrichter Niklas Rumpel schickte sie dafür mit gelbrot vom Platz und die Teams in die Halbzeitpause.
Leerstetten bemühte sich nach dem Seitenwechsel um ein konstruktives Aufbauspiel über die Flügel, konnte sich in Unterzahl gegen die aufmerksame Gästeabwehr jedoch nicht entscheidend durchsetzen. Fehler vor dem eigenen Kasten dagegen wurden gnadenlos bestraft. So konnte Selina Chrupala, im zweiten Versuch nach eigentlich schon geklärtem Angriff, unbedrängt mit dem Kopf zum 0:2 für Weißenstadt doch noch vollenden (60.). Bis auf einen Lattentreffer nach Freistoß durch Laura Felbinger, brachte Leerstetten in der zweiten Halbzeit nichts mehr sehenswertes auf den Platz und musste in der letzten Spielminute gar noch das 0:3 durch Hanah Bergmann hinnehmen.
Für Leerstetten bleiben in der Vorrunde noch zwei Gelegenheiten zu punkten. Die erste davon führt nächsten Samstag zum Spitzenreiter 1. FCN II, wo die Trauben wohl sehr hoch hängen werden.
