2025-12-03T05:51:34.672Z

Pokal
Benno Göschick war am Samstag nicht der einzige Spieler mit drei Toren.  Foto: Seifert
Benno Göschick war am Samstag nicht der einzige Spieler mit drei Toren. Foto: Seifert

Kartenflut in Ramsin

Im Kreispokal-Achtelfinale feiern am Samstag drei Spieler einen Dreierpack

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Keine Überraschung beim Kreispokal. Die drei Landesklassisten haben sich am Samstag durchgesetzt - wobei dem HSV Gröbern gegen den TSV Mühlbeck ein 7:0-Kantersieg gelang. Enger und hitziger war es beim Duell zwischen der SG Ramsin und dem SV Edderitz. Die Gäste spielten am Ende nur noch zu Neunt.
SG Ramsin SV Edderitz 6 : 3

Vier Tore von Florian Schneier, zwei Treffer von Dalibor Janjic - der Torlaune der beiden Ramsiner hatten die Edderitzer am Samstag nicht viel entgegen zu setzen. Der wie aufgedreht spielende Schneier erzielte innerhalb der ersten Viertelstunde die ersten beiden Treffer, doch Edderitz kam da noch zurück. Die Brüder Lucas und Andre Ochmann trafen innerhalb von zwei Minuten zum 2:2. Dann war wieder Schneier zur Stelle, doch auch diesen Treffer egalisierte Edderitz durch David Schönburg.

Zu diesem Zeitpunkt spielte Edderitz bereits mit zwei Spielern weniger. Oliver Wittig flog in der 44. Minute mit Rot runter, Christoph Börner folgte in der 54. Minute mit Gelb-Rot. Diese zahlenmäßige Überlegenheit nutzte Ramsin in der letzten halben Stunde, Schneier zum vierten und zwei Mal Dalibor Janjic sorgten für den Endstand im spannendsten Spiel des Tages.

HSV Gröbern TSV Mühlbeck 7 : 0

Alles andere als spannend war das Duell zwischen dem HSV Gröbern und dem TSV Mühlbeck. Der Landesklassist aus der Heide hatte am Samstag wenig Humor und fertigte den Kreisligisten deutlich mit 7:0 ab. "Ein Kantersieg vielleicht zur richtigen Zeit um neues Selbstvertrauen zu tanken für die anstehenden Spiele in der Landesklasse", sagte Torwart Billy Schneeberger, der auch den Spielbericht aktuell bei Fupa online gestellt hat.

VfL Großzöberitz CFC Germania 03 1 : 3

Was für ein Start für den Außenseiter. Keine drei Minuten waren gespielt, da traf Christopher Wolf zum 1:0 für den Kreisligisten aus Großzöberitz. Der VfL-Offensivmann sah, dass Alexander Winzer zu weit vor seinem Kasten stand und überwand den Keeper mit einem Distanzschuss. Doch Köthen ließ beim Gastgeber gar nicht erst den Gedankten aufkommen, hier für eine Überraschung sorgen zu können. Quasi im Gegenzug glich Tobias Gallasch aus.

Doch auch der VfL hat weiter Chancen, etwa durch einen Distanzschuss von Wolf oder einen Freistoß von Müller. Der CFC Germania brauchte erst die Halbzeitansprache von Daniel Trybus, um im zweiten Durchgang aus den Spielanteilen auch die Tore zu machen. Othmane Bouzbouz und Philipp Finze trafen beide per Kopf zum 1:3-Endstand.

Paschlewwer SV FC Hertha Osternienburg 1 : 3

Benno Göschick, die Lebensversicherung des FC Hertha Osternienburg. Beim Kreisligisten Paschlewwer SV erzielte der Stürmer alle drei Treffer für den Kreisoberligisten. Für den Schauspiel-Studenten interessierten sich im Sommer zahlreiche höherklassige Vereine bis zur Oberliga, doch da der 25-Jährige derzeit kaum Zeit zum Trainieren hat, schießt er seine Tore in dieser Saison noch in Osternienburg. Sebastian Hügl konnte für Großpaschleben in der zweiten Halbzeit nur noch den Treffer zum 1:3 vom Elfmeterpunkt erzielen.

SG Rot-Weiß Elsdorf SG Reppichau II 1 : 4

Was Göschick am Samstag für Osternienburg war, das war Christian Hartmann für die SG Reppichau II. Der Stürmer erzielte drei Treffer im Duell der beiden Kreisligisten und brachte seine Mannschaft damit als letztes Kreisliga-Team in das Viertelfinale - vorausgesetzt Preußen Greppin schafft am Sonntag nicht die Überraschung gegen die erste Mannschaft der SG Reppichau.

Der letzte Viertelfinal-Teilnehmer wird erst am 31. Oktober ermittelt. Dann wartet Borussia Görzig auf den Sieger des Zweitrunden-Duells zwischen dem SV Pouch/Rösa und dem SV Roitzsch.

Aufrufe: 08.9.2012, 20:57 Uhr
Thomas RinkeAutor