Jörg Bürgin ist frühzeitig Meister
Fusion in Schopfheim? +++ Bezirksligisten schwänzen Runden Tisch
von Werner Hornig (BZ) · 09.11.2014, 22:00 Uhr · 0 Leser
Jörg Bürgin | Foto: Meinrad SchönDer TuS Efringen-Kirchen hat einen frisch gebackenen Titelträger in seinen Reihen: Jörg Bürgin. Um welche Meisterschaft es sich handelt? Das verraten die Splitter und Stimmen zum Bezirksliga-Spieltag.
Bürgin frühzeitig Meister
Für den TuS Efringen-Kirchen ist die Meisterschaft weit entfernt. Keeper Jörg Bürgin hat sie dagegen in der Tasche. Der 23-Jährige hat die Winzermeisterschaft 2014 gewonnen. Bürgin ist bei seinem Vater auf dem Hofgut Sonnenschein in Fischingen beschäftigt, nun hat er seinen Meisterbrief - und "jetzt heißt es noch, die Meisterschaft mit dem TuS zu holen. Wir werden mächtig Gas geben", sagt er. Der Konkurrenz schenkte er quasi mit klaren Worten reinen Wein ein.
Bezirksligisten schwänzen
Zu einem "Runden Tisch" hat Schiedsrichter-Obmann Ralf Brombacher (Kandern) am Freitag die Trainer, Verantwortlichen und Unparteiischen der Bezirksliga geladen. Allerdings blieben im Sportheim des SV Buch viele Tische leer. Der Schönauer Trainer Dominic Günther bedauerte, dass nur neun der 19 Vereine zugegen waren. "Eigentlich ein Pflichttermin", sagte der angereiste Coach. Brombacher verriet, dass viele Vereine anwesend waren, die auch in der Fairnesstabelle weiter oben stehen. Zufall?
Fusion in Schopfheim?
Kommt es zur Fusion zwischen dem FV Fahrnau und dem SV Schopfheim? Am Freitag fand im FVF-Vereinsheim dazu eine Mitgliederversammlung statt. "Wir haben ein Konzept vorgestellt", sagte Mark Leimgruber, zweiter Vorsitzender des FVF. Der Verein könne künftig FSV Schopfheim-Fahrnau heißen, die Vereinsfarben wären schwarz/weiß, und damit sind die Fahrnauer offenbar davon abgerückt, den Fusionsklub Fahrnau-Schopfheim nennen zu wollen. Der FVF ist aktuell immerhin der höherklassige Verein von beiden. Die Resonanz pro Fusion war riesig: 84 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten einer Fusion zu - und Leimgruber war zufrieden: "Ein tolles Ergebnis, ich bin glücklich darüber", sagte er. Demnächst sind die Schopfheimer dran - auf das Ergebnis darf man gespannt sein.
Stimmen zum Spieltag
"Man ärgert sich immer über etwas. Dieses Mal war es das dumme Gegentor." Hanspeter Schlagenhof, Trainer des TuS Efringen-Kirchen, schaffte es aber trotzdem, sich über den 7:1-Erfolg gegen den SV Rheintal zu freuen.
"Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir haben die Konter nicht gut ausgespielt." Herten-Trainer Thorsten Szesniak trauerte nach dem 2:2 in Wallbach vielen Möglichkeiten nach, die früh alles hätten klären können.
"Die erste Halbzeit war nahe an der Perfektion. Wir hätten noch höher gewinnen müssen." Tiziano Di Domenico, Coach des SV Weil II, war nach dem 6:1-Sieg beim VfB Waldshut in Jubellaune.
"Kein gutes Spiel von uns, dafür aber umso wichtiger." Schönau-Trainer Dominic Günther nahm den 2:0-Heimsieg gegen TuS Lörrach-Stetten humorlos an.
"Wir hätten noch zwei Stunden spielen können, ohne ein Tor zu erzielen." Rocco Capurso, Trainer des FV Lörrach-Brombach II, zeigte sich nach dem 0:2 beim FC Wittlingen frustriert.
"Wille, Disziplin, Laufbereitschaft haben den Ausschlag gegeben." Der Wittlinger Trainer Heiko Günther.