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Interview der Woche

"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um aufzusteigen"

Nachspielzeit mit Max Erhard +++ Trainer von TuS Hackenheim II gibt Einblicke in die Gefühlslage zum Aufstieg in die A-Klasse +++ Ziel lautet Klassenerhalt

von Celine Gollan · 10.05.2023, 10:00 Uhr · 0 Leser
Foto: System/ Stock.Adobe
Foto: System/ Stock.Adobe

In unserer Interview-Rubrik "Nachspielzeit" befragen wir wöchentlich in lockerem Rahmen interessante Spieler, Trainer oder Persönlichkeiten der Region über ihren Verein und ihre persönlichen Ziele. Heute zu Gast: Max Erhard. Der Trainer von TuS Hackenheim II, der vor der aktuellen Saison noch sportlicher Leiter der TSG Planig war, erzählt von den Gründen, die zum Aufstieg geführt haben und wie dieser gefeiert wird. Wie nicht nur die Kader-, sondern auch die Trainerplanungen für die kommende Saison aussehen, verrät er im Interview der Woche.

Max, zunächst mal Glückwunsch zum frühzeitigen Aufstieg in die A-Klasse! Wurde der Aufstieg schon ordentlich gefeiert oder ist eine Mannschaftsfahrt in Planung?

Vielen Dank! Ja, das wurde natürlich gefeiert. Bei manchen habe ich das Gefühl, dass sie schon eine ganze Woche feiern. Es ist aber noch eine Abschlussfahrt geplant. Die wird immer von der ersten Mannschaft organisiert und da kann der ganze Verein mitfahren. Wohin es geht, ist eine Überraschung.

Vor Corona war die Mannschaft immer vorne in der Tabelle der B-Klasse mit dabei, jetzt hat es endlich mit dem Aufstieg geklappt. Wie erleichtert seid ihr da?

Es war eine große Erleichterung, dass wir es jetzt geschafft haben. Wie die Gefühlslage die Jahre davor war, habe ich nicht direkt mitbekommen, weil ich dort ja noch in Planig war. Wir haben uns aber immer ausgetauscht. Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um aufzusteigen. Vorher wäre die Mannschaft wahrscheinlich noch nicht bereit dafür. Mit unserem aktuellen Kader können wir gut in der A-Klasse mithalten.

Warum hat es dieses Jahr schon so früh und überzeugend mit dem Aufstieg geklappt?

Das liegt hauptsächlich an uns. Wir haben den breitesten und tiefsten Kader. Wir fahren zu jedem Spiel mit mindestens fünf Auswechselspielern und wenn wir jemanden von der Bank einwechseln, gibt es kein Qualitätsabfall. Außerdem hat das Team eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern, die schon höherklassig gespielt haben und jungen Spielern, die Frische mitbringen.

Marian Ristow war Jahre lang Spielertrainer der Mannschaft, jetzt tritt er zurück. Macht er trotzdem als Spieler weiter oder hört er ganz mit dem Fußball auf?

Er macht als Spieler in der A-Klasse weiter. Wir werden wahrscheinlich trotzdem weiterhin immer auf seinen Rat zurückgreifen, wenn er einen hat.

Wie setzt sich das Trainerteam im nächsten Jahr zusammen?

Das übernehmen weiterhin Niklas Karch und ich. Man wird mit der Zeit dann sehen, ob es zu zweit so geht oder ob man doch wieder auf eine zusätzliche dritte Person setzen muss, da man sich so noch mehr Arbeit gegenseitig abnehmen kann.

Jetzt haben wir schon über die Trainerplanung im nächsten Jahr gesprochen. Was ist mit dem Kader? Gibt es dort schon Planungen oder stehen schon Neuzugänge fest?

Es wird kaum Abgänge geben. Bastian Gaul wechselt nach Planig und Sandro Schlitz tritt aus privaten Gründen zurück. Sandro steht weiterhin im Notfall für uns bereit, aber möchte sich jetzt auf seine Familie konzentrieren. Der Großteil der Mannschaft wird also zusammenbleiben. Es sind Neuzugänge geplant, es ist aber noch nichts unterschrieben und deshalb noch nichts offiziell. Mit Jonas Schenk und Timon Hankammer haben wir uns perspektivisch schon verstärkt. Ziel ist es, mit der gleichen Mannstärke in die neue Saison zu gehen und die Abgänge zu ersetzen.

Wie lautet das Ziel für die nächste Saison?

Der Klassenerhalt ist das größte Ziel. Viele B-Klassisten sind Kanonenfutter in der A-Klasse. Da müssen wir aufpassen.