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Jede Menge Greenhorns beim FC Löffingen II

Kreisligatipp: Andreas Hirschbolz, Trainer des A-Kreisligisten FC Löffingen II, fordert vorne, hinten, überall mehr Aufmerksamkeit ein

von Johannes Bachmann (BZ) · 14.11.2019, 17:30 Uhr · 0 Leser
„Auch ich mache Fehler“, gesteht Andreas Hirschbolz, Trainer des FC Löffingen II.
„Auch ich mache Fehler“, gesteht Andreas Hirschbolz, Trainer des FC Löffingen II. – Foto: Wolfgang Scheu
Die Lage ist prekär. „Sieben Punkte sind zu wenig zum Überleben“, weiß Trainer Andreas Hirschbolz vom FC Löffingen II, der für die BZ den kommenden Spieltag in der Fußball-Kreisliga A, Staffel II kommentiert. Mit gerade einmal zwei Siegen steht die Landesliga-Reserve des FCL kurz vor der Winterpause auf Rang zwölf und damit einem Abstiegsplatz.

Hirschbolz hatte sich vor dem Saisonstart keine Illusionen gemacht. Der langjährige Spielausschussvorsitzende des FCL war nach dem Abschied von Trainer Stefan Löffler gerne als Lückenfüller eingesprungen, im Wissen darum, „dass uns eine Zeit der Prüfungen erwartet“. Hirschbolz hat einen Haufen junger, ungezähmter, manchmal zu ungestümer Kicker um sich, der Älteste ist gerade mal 23, acht Spieler der FCL-Reserve nicht einmal 20 Jahre alt. „Wo soll da die Erfahrung herkommen“, fragt Hirschbolz. Wenn seine Elf auf ausgebuffte, in vielen Kreisliga-A-Jahren erfahrene Haudegen treffe, werde es natürlich eng. „Wir sind noch ein Team der Lernenden, ich hab’ jede Menge Greenhorns um mich“, sagt der Trainer. In der Vorrunde habe seine Mannschaft einige Punkte fahrlässig verschenkt. In Öfingen führten die spielfreudigen, aber unerfahrenen Löffinger mit 5:2, um noch mit 5:6 zu verlieren. „So ein Spiel darf man nicht aus der Hand geben“, ärgert sich Hirschbolz „und in Unadingen hätten wir auch gewinnen müssen“.

Allein, zwischen Wollen und Können klafft bei der Löffinger Landesliga-Reserve noch eine Lücke. Natürlich habe auch er Fehler gemacht, gesteht Hirschbolz, der sein Team behutsam aufbauen will, obwohl dazu angesichts der Abstiegsgefahr kaum Zeit bleibt: „Die Jungs, die ich habe, sind die Zukunft des FC Löffingen.“ Um aus dem Tabellenkeller herauszukommen, sei jetzt Hartnäckigkeit gefragt: „Wir müssen konstanter spielen“, fordert der Trainer, „wir müssen aufmerksamer sein, vorne, hinten, überall“.

SV Hinterzarten - FV Möhringen (Sa 15:30)

„Die Hinterzartener haben mehr drauf, als es der Tabellenstand aussagt“, so Hirschbolz. „Die trotzen dem Tabellenführer ein 2:2 ab.“

SSC Donaueschingen - FC Pfohren (Sa 16:30)

„Wunschdenken muss sein, Pfohren ist unserer Gegner im Abstiegskampf und deshalb gewinnt der SSC mit 2:1.“

FC Löffingen II - SV Eisenbach (Sa 17:30)

„Ich muss ja sagen, dass wir gewinnen, alles andere hilft uns nicht weiter“ erklärt Hirschbolz, der keine guten Erinnerungen an den Hinrundenstart in Eisenbach hat. „Da sind wir mit 1:5 untergegangen.“


FC Lenzkirch - SV Öfingen (So 14:30)

„Die Lenzkircher sehe ich am Saisonende unter den besten zwei“, so Hirschbolz, „das ist eine spielstarke kompakte Mannschaft“. Tipp: 4:1.


SG Kirchen-Hausen 1949 - SG Unadingen / Dittishausen (So 14:30)

„Trainer Thomas Wolf leistet bei Aufsteiger Unadingen trotz großer Besetzungssorgen Toparbeit, aber in Kirchen-Hausen gibt es nichts zu gewinnen.“ Tipp: 4:2.

SG Riedösching. / Hondingen - SV 1920 TuS Immendingen (So 14:30)

Die SG spielt kompakt und ist kampfstark. Tipp: 3:1.


SV Saig 1908 - SG Schluchsee-Feldberg (So 14:45)

„SG-Trainer Andreas Zimmermann ist auf Abschiedstour, die Saiger sind auch bei Saukälte heiß auf den ersten Saisonsieg. Das wird ein offener Schlagabtausch.“ Tipp: 3:2.