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Ist es ein Vorteil oder nicht – das ist für den 1. FC Düren II die Frage

Der Landesligist erwartet Union Schafhausen, die wegen des Coronavirus am vergangenen Wochenende nicht spielen konnte

von say, hpj | AZ/AN · 07.03.2020, 06:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Detlef Paulssen
LANDESLIGA

1. FC Düren II - FC Union Schafhausen (So 15:00)

Die Krankheitswelle beim 1. FC Düren II ebbt so langsam ab. „Es ist ein bisschen besser geworden, es geht bergauf“, freute sich Dürens Coach Dominik Kremer Anfang der Woche über 14 Trainingsteilnehmer, darunter auch die Abwehrspieler Markus Neuber und Benedikt Palm. Mit ihnen hofft der Trainer auf etwas Zählbares im Heimspiel gegen Union Schafhausen. Vom Tabellendritten hat Kremer eine hohe Meinung: „Der Gast steht dort zu Recht, er ist mit die stärkste Mannschaft der Liga, arbeitet schon lange unter Trainer Jochen Küppers und ist unheimlich konstant.“

Schafhausen, im Kreis Heinsberg gelegen, durfte am vergangenen Wochenende die Heimpartie in der Fußball-Landesliga wegen des Coronavirus zu Hause nicht austragen. Union-Coach Küppers sprach von einem Wettbewerbsnachteil, da auch das Training ausfiel. FCD-Coach Kremer kann ihn gut verstehen. Ob es eine große Auswirkung hat, dass der FCD II schon ein Pflichtspiel hatte und der Gegner eben nicht, kann er aber nicht einschätzen: „Es kann absolut ein Vorteil sein. Vielleicht aber eben auch nicht.“ So oder so, für seine Elf wird es gegen Schafhausen eine „Riesenaufgabe“.

Schiedsrichter: Andor Schmitz (Vaalserq.)

SV Eintracht Verlautenheide - Sportfreunde Düren (So 15:00)

Für die Sportfreunde Düren fängt die Rückrunde eine Woche später an als für die anderen Teams, denn nach dem Rückzug von SW Düren war die Popova-Elf vergangenen Sonntag spielfrei. Allerdings konnte auch der kommende Gegner Eintracht Verlautenheide seine Begegnung bei Arminia Eilendorf nicht austragen, so dass man mit der gleichen Voraussetzung ins Match gehen wird. Das Hinspiel verloren die Sportfreunde knapp mit 0:1, wobei Dürens Coach Faton Popova ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen hatte und glaubte, ein Remis verdient zu haben.

„Wenn wir als Einheit auftreten und gemeinsam alles geben werden, dann können wir in dieser Liga fast überall bestehen. Wichtig für die gesamte Rückrunde wird sein, dass wir von Verletzungen unserer wirklichen Stammspieler verschont bleiben und wir in jedem Spiel hundert Prozent geben“, fordert Popova eine überragende Einstellung seiner Jungs. Aufgrund des kleinen Platzes gilt es, sich an die Gegebenheiten anzupassen und eng zusammenzustehen, da jeder Einwurf in Strafraumnähe zur Flanke werden kann. Bis auf Ricardo Sorressa (Trainingsrückstand) und Selim Düskün (verhindert) werden die Sportfreunde mit der bestmöglichen Aufstellung bei der Eintracht antreten und versuchen, mit aggressivem und kämpferischem Einsatz nicht zu verlieren.

Schiedsrichter: Robin Stoof (SV Rheidt)