2026-06-12T06:52:44.557Z

Ligavorschau

Im Landkreisderby gehts um die Ehre

Ahlhorner SV empfängt an diesem Sonnabend den VfL Wildeshausen

von Sabrina Wendt · 09.11.2013, 05:19 Uhr · 0 Leser
Will Laufbereitschaft und Kampfgeist sehen: ASV-Trainer Detlef Blancke   Bild: Olaf Blume Michael Hiller
Will Laufbereitschaft und Kampfgeist sehen: ASV-Trainer Detlef Blancke Bild: Olaf Blume Michael Hiller

Beide Teams können fast in Bestbesetzung antreten. Blancke und Ebel wollen den Sieg.

Die 1:8-Niederlage am Dienstag gegen Tabellenführer Kickers Wahnbek müssen die Spieler des Fußball-Bezirksligisten Ahlhorner SV ganz schnell aus den Köpfen bekommen. An diesem Sonnabend, 9. November, steht bereits das Landkreisderby gegen den VfL Wildeshausen an. Nach 14 Spielen steht der ASV mit fünf Siegen, vier Unentschieden, fünf Niederlagen, einer Tordifferenz von 28:32 (-4) und 19 Punkten auf Tabellenplatz zehn.

Die Wildeshauser belegen mit sieben Siegen, vier Unentschieden, drei Niederlagen, einer Tordifferenz von 32:14 (+17) und 25 Punkten den vierten Rang und sind damit in Lauerstellung auf einen Sprung unter die Top drei. Trotz des scheinbar klaren Chancenverhältnisses steckt ASV-Trainer Detlef Blancke den Kopf nicht in den Sand. "Wir haben etwas gut zu machen, das Derby müssen wir einfach gewinnen", gibt der Coach die Marschrichtung klar vor.

"Ich möchte Laufbereitschaft und Kampfgeist sehen. Wenn wir das im Derby nicht zeigen, wo denn dann?", so Blancke. Als Chance sieht der ASV-Trainer die kleine Schwächephase der Wildeshauser in den vergangenen Partien. "Der VfL ist gut gestartet, in den letzten zwei bis drei Begegnungen waren sie nicht ganz so gut." Trotzdem sei vor allem die Offensive der Gäste gefährlich. "Wildeshausen hat mit Benjamin Bohrer einen sehr guten Torjäger. Uns muss es gelingen, die Offensive auszuschalten und hinten sicher zu stehen", mahnt Blancke. Für das Vorhaben Derbysieg kann der Trainer des ASV aus dem Vollen schöpfen. "Bis auf Chris von Behren sind alle Spieler an Bord."

Gut aufgestellt ist auch der VfL. Bis auf den an einer Bänderverletzung laborierenden Stürmer Rene Tramitzke kann Trainer Klaus Ebel auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nach zuletzt mäßigen Leistungen steht sein Team unter Zugzwang. "Wir haben zu Hause gegen Rastede und Wiefelstede unnötig Punkte liegen gelassen und uns somit selber unter Druck gesetzt", erklärt Ebel und mahnte gleichzeitig davor, die Ahlhorner zu unterschätzen.

"Der ASV ist unberechenbar. Mal spielen sie wie eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel, ein anderes Mal kriegen sie die Bude voll", weiß Ebel, der den ASV früher selber trainierte. "Wir hoffen natürlich, dass sie einen schlechten Tag erwischen", scherzt der VfL-Trainer. Die Taktik seiner Elf müsse klar darauf ausgelegt sein, dominant und effektiv zu spielen.

Ein Garant für Tore ist neben Bohrer Stürmer Majues Gebhardt-Bauer, der vor zwei Jahren vom ASV zum VfL wechselte. Am Sonntag trifft er zum ersten Mal auf seinen ehemaligen Verein. Beide Teams wollen sich keine Blöße geben und als Derbysieger den Platz verlassen. Die Partie findet an diesem Sonnabend, 9. November, 15 Uhr, im Hans-Jürgen-Beil-Stadion in Ahlhorn statt.