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Ligavorschau

Im Aufwind

Kiner erwarten den TuS Hohenecken

von Carl Gerber · 06.10.2016, 08:00 Uhr · 0 Leser

KIRN. In der Fußball-Landesliga West hat der VfR Kirn vergangene Woche nach einer längeren Durststrecke wieder einmal spielerisch überzeugt und drei Punkte verbucht. Trainer Dieter Müller erwartet mit seiner Mannschaft Samstag um 15 Uhr den TuS Hohenecken.

Herr Müller, der VfR Kirn hat endlich wieder einen Sieg erzielt. Sehen Sie dies als Beginn eines Aufwärtstrends?

Wir haben das selber in der Hand, weil wir eindrücklich bewiesen haben, wie es gehen kann. Ich will von meiner Manschaft von Anfang bis Ende sehen, dass sie gewinnen will. Außerdem will ich eine Mannschaft sehen, die umsetzt, was wir trainieren. Wir dürfen uns nicht zufrieden geben, immer weiter an uns arbeiten. Dann werden wir auch automatisch mehr Punkte sammeln.

Was hat am vergangenen Spieltag gestimmt – im Gegensatz zu den Partien zuvor?

Das waren viele Aspekte: Es fing schon an mit der positiven Einstellung vor dem Spiel. Auf dem Platz waren wir dann wach und lauffreudig, wir haben schnell umgeschaltet und den Mackenbachern keine Räume gelassen. Auch bei Standartsituationen haben wir überzeugt und dadurch viele Chancen herausgespielt.

Wie ist die personelle Situation beim VfR?

Das ist ein leidiges Thema. Von Anfang der Saison an haben acht Spieler gefehlt, das konnten wir noch abfangen. Jetzt hat sich aber Rico Jelacic verletzt, auch Fabian Braumbach und Kapitän Johannes Mudrich fallen am kommenden Samstag aus. Trotzdem werden wir nicht jammern, sondern versuchen, das Beste daraus zu machen.

Was wollen Sie bis zur Winterpause noch erreichen?

Wir wollen so viele Punkte holen wie möglich, damit wir nicht in die Abstiegszone kommen.

Der nächste Gegner der Kirner ist der TuS Hohenecken. Wie schätzen Sie den TuS ein?

Hohenecken ist einer der Favoriten auf die Meisterschaft. Aber wir haben letztes Jahr gegen den TuS gut ausgesehen. Sollten wir anknüpfen können an unsere Leistung von vergangener Woche, können wir da was holen. Wir müssen uns vor niemandem verstecken.

Das Interview führte Carl Gerber.