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Turnier

Hünsborn zieht ins Halbfinale ein

RWH gewinnt seinen beiden Spiele - Rothemühle als bester Gruppenzweiter weiter

von Stefan Stark · 26.07.2019, 23:42 Uhr · 0 Leser
– Foto: sta

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Vor knapp 150 Besuchern am Gerlinger „Bieberg“ gewann am Abend Rot Weiß Hünsborn die Gruppe C des Wendener Gemeindepokals und trifft heute um 15 Uhr im ersten Halbfinale somit auf B-Kreisligist BW Hillmicke (Sieger Gruppe A). Der SV Rothemühle hat sich als Bester Gruppenzweiter für das zweite Semifinale gegen Altenhof qualifiziert und sich gegen den SV Ottfingen aufgrund des besseren Torverhältnisses bei Punktgleichheit doch noch durchgesetzt.

Hünsborn – VSV Wenden 3:0 (0:0)

Luca Künchen avancierte auf Seiten Rot-Weiß Hünsborns nicht nur gegen Landesliga-Konkurrent VSV Wenden mit zwei „Buden“ und einer Vorlage zum „Matchwinner. RWH besaß bereits zu Beginn der Partie ein Übergewicht, nutzte aber zwei, drei guten Möglichkeiten nicht. So fand der VSV nach und nach in die Zweikämpfe und konnte die Begegnung bis zur Halbzeit ausgeglichen gestalten, musste sich in den zweiten 25 Minuten dann aber aufgrund des großen personellen Engpasses, den man nicht kompensieren konnte, geschlagen geben. Künchen schlug nach Wiederbeginn zweimal eiskalt zu (29. und 37.), kurz nach dem 2:0 brannten dem eigentlichen VSV-Reservespieler Julian Clemens die Sicherung durch, der wegen Beleidigung seines Gegenspielers mit Rot zum Duschen geschickt wurde. Damit war die Messe komplett gelesen, Jan Prothmann, der das Leder uneigennützig vor dem VSV-Tor vom zweifachen Torschützen aufgelegt bekam, markierte noch den 3:0-Endstand (50.).

VSV Wenden – SV Ottfingen 1:2 (1:2)

"Mehr Körpersprache “, forderte Wendens Abwehrchef Marco Bäumer schon nach fünf Minuten lautstark von seinen Kollegen im direkt folgenden Spiel gegen den SV Ottfingen. Doch in der ersten Halbzeit wurden die Rufe des Spielführers nicht erhört. Ottfingen war tonangebend, spielte immer wieder in die Tiefe und erarbeitete sich so ein deutliches Chancenplus. Daniel Schnittchen (18.) und Patrick Diehl (18.) netzten folgerichtig ein, doch Jan Kemper nutzte eine der wenigen Unsicherheiten in der SVO-Abwehr drei Minuten vor der Pause zum überraschenden Anschlusstreffer. Im zweiten Abschnitt hatte Wenden dann mehr Ballbesitz, Ottfingen ließ sich fallen und startete nur noch selten Tempoläufe wie in Durchgang eins, stand aber weitestgehend sicher und brachte den knappen 2:1-Erfolg recht entspannt nach „Hause“.

RW Hünsborn – SV Ottfingen 2:0 (1:0)

Die letzte Begegnung des Abends sollte dann die Entscheidung in der Gruppe C bringen, wobei sowohl Hünsborn als auch Ottfingen ein Punkt gereicht hätten um weiterzukommen. Eine ungünstige Konstellation für den Rothemühler-Tross, der auf dem Bieberg erschienen war und hoffte, sich als bester Gruppenzweiter (mit drei Punkten) ebenfalls für das Halbfinale qualifizieren zu können und am Ende tatsächlich jubeln durfte. „Das war ein ganz souveräner Auftritt meiner Mannschaft“, freute sich Andreas Waffenschmidt, dessen Truppe bis auf die Anfangsphase den SVO klar beherrschte und sich auch deutlich mehr Möglichkeiten als der Gegner herausspielte. Künchen (15.) – wer auch sonst! – und Daniel Niklas (44.), der für den besten RWH-Schützen eingewechselt wurde, krönten die gute Leistung der Hünsborner am gestrigen Abend.