2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Auch wenn es bisher alles andere als rund läuft in der Bayernliga: Claudio Eismann und seine Hollfelder haben den Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben F: Andreas Webel
Auch wenn es bisher alles andere als rund läuft in der Bayernliga: Claudio Eismann und seine Hollfelder haben den Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben F: Andreas Webel

Hollfelder hoffen auf die Wende

Bayernliga-Schlusslicht heute Gastgeber für auswärtsschwache Frohnlacher

Als letzten Heimspielgast in der Vorrunde der Bayernliga Nord erwartet der ASV Hollfeld heute einen Ex-Regionalligisten: Um 15 Uhr gibt der VfL Frohnlach seine Visitenkarte an der Kulmbacher Straße ab.

Nach 15 Spieltagen zieht man bei den Hollfeldern eine ernüchternde Bilanz: Lediglich sechs Punkte brachte das Schlusslicht in dieser Zeit auf das Habenkonto, der ASV Hollfeld geht in jeder Hinsicht schweren Zeiten entgegen. Mit einem Sieg könnten die Rot-Schwarzen den Rückstand auf den vorletzten Rang, den der FSV Erlangen-Bruck mit 14 Zählern belegt, ein wenig verkürzen. Es stellt sich nur die Frage, woher das Selbstvertrauen genommen werden soll. „Die Mannschaft gibt in jedem Spiel alles, mir tun die Jungs mittlerweile schon richtig leid“, lautet das kurze und ernüchternde Fazit von Trainer Claudio Eismann. „Es nützt aber nichts, wir müssen weiter arbeiten und nach vorne schauen.“ Dass dies in Anbetracht der herrschenden Unruhe kein einfaches Unterfangen ist, dürfte jedem bewusst sein. Dennoch ist es keineswegs so, dass der ASV Kanonenfutter in der Liga ist, was man dem Tabellenplatz nach vermuten könnte. In den letzten acht Ligaspielen konnte zwar nur ein Punkt eingefahren werden, aber sechsmal verloren die Hollfelder mit nur einem Tor Unterschied. Und auch beim 0:2 in Forchheim stand es bis kurz vor Schluss nur 0:1.

Ob ausgerechnet gegen den VfL Frohnlach, der seine Durststrecke von sechs sieglosen Spielen am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen die SpVgg Selbitz fulminant mit einem 6:0-Sieg beenden konnte, die Wende erreicht werden kann, scheint fraglich. Gleichzeitig ist es für den ASV aber auch die letzte Chance, in der Vorrunde den ersten und dann einzigen Heimsieg einzufahren. Nächste Woche geht es dann zum Abschluss der Hinserie nach Würzburg. Vielleicht macht es ein wenig Mut, dass der VfL zu den schwächsten Auswärtsteams der Liga zählt. Nur vier Punkte haben die Braungardt-Schützlinge bisher auf fremdem Terrain holen können und dabei 18 Gegentreffer kassiert. Eines muss beim ASV aber besser werden: „Die Chancenverwertung gegen Weiden war zum Haareraufen“, trauerte Claudio Eismann den guten Möglichkeiten am Wasserwerk nach. In der Tat hätte Johannes Veth beim Stand von 1:0 für Hollfeld auf 2:0 erhöhen können, und beim Stand von 1:1 tauchten Jahrsdörfer und Veth nochmals in sehr aussichtsreicher Position vor dem Tor auf. Zu allem Überfluss fiel der Weidener Siegtreffer dann auch noch in der 87. Minute, der die elfte Hollfelder Saisonniederlage besiegelte. Es passt momentan alles irgendwie ins Gesamtbild.

ASV Hollfeld: Wächter, Cukaric - Werther, Gubitz, Nitschke, Eberlein, Taschner, Kraus, Sack, M. Fuchs, A. Fuchs, Schubert, Vogler, Heißenstein, Schorn, Jahrsdörfer, Küfner, Veth, Didoff.

Aufrufe: 020.10.2013, 10:23 Uhr
Harald HochAutor