
Im Südwesten ist es noch an beiden Enden der Tabelle spannend. Oben geht es um den Relegationsplatz Zwei, um den sich noch drei Mannschaften bewerben und unten sind noch insgesamt sechs Mannschaften involviert.
Fangen wir oben an. Reisbach ist seit Wochen Meister, aber der Zweite Platz ist noch heiß umkämpft. Derzeit hat Reimsbach zwei Punkte Vorsprung vor den Konkurrenten aus Riegelsberg und Bous. Der 1. FC Reimsbach muss gegen Losheim und in Wadrill gewinnen und darf dann gegen Marpingen-Urexweiler antreten. Die anderen beiden müssen auf einen Fehler des Tabellenzweiten hoffen. Sie gehen allerdings mit kompletter unterschiedlicher Formkurve in die letzten beiden Begegnungen. Während Riegelsberg dreimal in Folge verloren hat, stehen bei Bous vier Siege in Folge auf dem Plan.
Der Abstiegskampf in der Verbandsliga Südwest ist ein einziges wenn und aber. Wenn aus der Schröder-Liga nur zwei Südwest-Vereine absteigen (Siersburg und Bischmisheim) und der Vizemeister gegen Marpingen gewinnt, steigen nur drei ab (lesen Sie auch hier). In allen anderen Fällen sind es vier.
Und in diesen Kampf um den Klassenverbleib ist fast die halbe Liga involviert. Wahlen-Niederlosheim hat den Abstieg einer indiskutablen Hinrunde mit nur drei Punkten zu „verdanken“. In der Rückrundentabelle rangieren die Wahlener mit 19 Punkten auf Platz Fünf. Das gleiche gilt auch für den FSV Hemmersdorf. Acht Punkte aus der Hinrunde sind einfach zu wenig, um in der Liga zu bleiben. Mehr als Platz 14 ist für den FSV nicht mehr machbar, weil die beiden direkten Vergleiche gegen Noswendel und Rehlingen verloren gingen.
Damit stehen zwei Absteiger fest. Platz 14 (sicherer Absteiger) und Platz 13 (potentieller Absteiger) werden aber noch ermittelt.
Hier sind insgesamt sechs Mannschaften mit mehr oder weniger guten Aussichten beteiligt. Das Restprogramm dieser Teams haben wir aufgelistet.
gegen Bous
in Rehlingen
in Noswendel Wadern
gegen Reimsbach
in Reisbach
gegen Noswendel Wadern
in Schaffhausen
gegen Großrosseln/Karlsbrunn
gegen Wadrill-Sitzerath
in Walpershofen
in Riegelsberg
gegen Wahlen-Niederlosheim
Es gibt jede Menge direkte Duelle, aber es gilt eigentlich für alle sechs: Wer zweimal verliert hat ganz schlechte Karten. Sogar Perl-Besch kann mit zwei Siegen noch auf ein gutes Ende hoffen, weil sie zwar den direkten Vergleich gegen Walpershofen verloren haben, die anderen vier würden sie bei Punktgleichstand aber aus dem besagten Grund hinter sich lassen.