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Spiel der Woche

Hitzige Schlussphase ohne Happy End

Rheinlandliga: Salmrohr muss sich den Eisbachtaler Sportfreunden geschlagen geben.

von Alexander Krist · 01.12.2018, 17:04 Uhr · 0 Leser
Der FSV Salmrohr muss sich trotz einer engagierten Leistung gegen Eisbachtal geschlagen geben. Foto: Sebastian J. Schwarz
Der FSV Salmrohr muss sich trotz einer engagierten Leistung gegen Eisbachtal geschlagen geben. Foto: Sebastian J. Schwarz

Der FSV Salmrohr verliert das Spiel gegen die Eisbachtaler Sportfreunde mit 1:3 (0:2). Zwischenzeitlich waren die Salmtaler nah dran am Ausgleichstreffer, schwächten sich am Ende aber selbst – daran änderten auch zwei rote Karten für Eisbachtal nichts.

Der FSV Salmrohr musste bereits nach vier Minuten den ersten Rückschlag in der Partie gegen die zweitplatzierten Eisbachtaler einstecken. Andrei Popescu konnte die Kugel gegen den heranstürmenden Lukas Reitz (4.) nicht klären, so dass Reitz die Nerven behielt und die Kugel über Popescu hinweg ins Tor lupfte. Auch der Rettungsversuch von Michael Dingels kam zu spät.

Nur wenig später stand es dann schon 2:0 für die Gäste. Steffen Meuer (15.) behielt die Nerven und vollendete freistehend vor Popescu mit einem Flachschuss in die rechte Ecke. Besonders in der Anfangsphase war der Qualitätsunterschied in der spielerischen Klasse der beiden Kontrahenten deutlich sichtbar. Das hohe Tempo im Kombinationsspiel der Sportfreunde machte es den Hausherren schwer, den Zugriff zu erlangen.

Große Chancen zum Anschlusstreffer

Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit kam der FSV besser ins Spiel und hätte den Anschlusstreffer erzielen müssen. Zunächst verfehlte Nedim Cirikovic (40.) mit einem Lupfer aus 16 Metern das Gehäuse der Eisbachtaler, ehe Shaban Almeida (42.) nach einer Flanke von Lucas Abend kurz vor der Torlinie nicht an den Ball kam. „In der zweiten Halbzeit waren wir klar besser, allerdings haben wir die ersten 20 Minuten total verschlafen und Geschenke verteilt. Wir haben uns mal wieder selbst geschlagen“, bilanzierte Lars Schäfer, Trainer des FSV Salmrohr. Nach der Pause dann die nächste Großchance für Salmrohr. Diesmal scheiterte Nico Toppmöller (47.) mit einem sehenswerten Kopfball am stark parierenden Daniel Erbse im Tort der Eisbachtaler. Erst nach 68 Minuten kamen auch die Gäste wieder zu einem Abschluss. Ein Fernschuss von Max Olbrich aus 20 Metern zischte jedoch einen knappen Meter über die Latte.

Schlussphase: Elfmeter, Platzverweise, Entscheidung

Am Ende wurde es dann hitzig. Zunächst verkürzte Michael Dingels (78.) nach einem Foul von Masaya Omotezkao an Nico Toppmöller per Strafstoß auf 1:2, ehe Robin Stahlhofen und Maximilian Düpre (82.) nach Tätlichkeiten mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurden. Nur Sekunden später nutzte Marc Tautz (83.) eine Konterchance der Gäste zum 3:1 und sorgte so für die Entscheidung zu Gunsten der Eisbachtaler. Daran änderte auch die zweite rote Karte für die Gäste nichts mehr. Maximilian Hannappel wurde nach einem Foul an Gianluca Bohr mit der roten Karte vom Platz geschickt. „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, danach hat Salmrohr sich mehr zugetraut, da müssen wir die Konter besser ausspielen, dass der Gegner nicht so mutig wird“, sagte Marco Reifenscheidt, Coach der Eisbachtaler Sportfreunde.

Die Pressekonferenz von Salmrohr mit den Trainern Marco Reifenscheidt (Sportfreunde) und Lars Schäfer (FSV):

FSV Salmrohr: Popescu-Abend, Dingels, Düpre, Bohr-Bernard, Backes (65. Pinna), Almeida (65. Mennicke), Toppmöller, Schädler-Cirikovic

Sportfreunde Eisbachtal: Erbse-Müller (24. Tautz), Hundhammer, Kleinmann, J. Hannappel-Ernet, Olbrich, Meuer (34. Stahlhofen), Omotezako, Reitz (79. Hasegawa)-M. Hannappel

Tore: 0:1 (4.) Lukas Reitz, 0:2 (16.) Steffen Meuer, 1:2 (79., FE.) Michael Dingels, 1:3 (83.) Marc Tautz

Schiedsrichter: Arianit Besiri (Trier)

Zuschauer: 115

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte: Maximilian Düpre (Salmrohr), Robin Stahlhofen (Eisbachtal), Maximilian Hannappel (Eisbachtal)