
Das Spitzenspiel bei der SG Büches/Rohrbach vom letzten Sonntag ist abgehakt. Der 3:2-Sieg beim Tabellenzweiten war verdient „auch wenn es am Ende nochmal eng wurde“, meinte der Trainer. Das Hinspiel gegen den momentanen Tabellenzwölften war „eines der wenigen Spiele, bei denen wir Probleme hatten und den 2:0-Sieg erst kurz vor Ende gesichert hatten“. Am Sonntag besteht für ihn Siegpflicht, obwohl mit Braun und Steuernagel wieder zwei wichtige Spieler fehlen. „Bis jetzt konnten wir alle Ausfälle immer kompensieren, weil die Spieler voll mitziehen und gut trainieren“. Auch er gibt zu, dass er Spaß an der Arbeit mit dem Team habe und dass er stolz auf das ist, was bisher erreicht wurde. Beim morgigen Gegner drückt der Schuh in der Defensive, was in den bereits 51 kassierten Treffern nachhaltig zum Ausdruck kommt. Der Gast hat neun Zähler auf dem Konto und steht auf Rang zwölf. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang der Mannschaft von Bessim Bedrunka auch nur ein Sieg in fünf Partien.
SV Ober-Lais – SG Büches/Rohrbach. Für Nico Wagner vom SV Ober-Lais kommt da eine Herkulesaufgabe auf den Gastgeber zu. „Ziel kann es nur sein ein ordentliches Spiel zu machen und uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Spielerisch können wir mit Büches nicht mithalten, wollen aber kämpferisch alles geben, wie im Hinspiel, als wir verdient einen Punkt mitnehmen konnten.“ Trotz einiger Ausfälle wird der SVO eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten, die dem Favoriten Paroli bieten kann und vielleicht wieder etwas Zählbares erreichen kann. Mit 52 geschossenen Toren gehört SG Büches/Rohrbach offensiv zur Crème de la Crème der Liga. Nach 14 gespielten Runden gehen bereits 30 Punkte auf das Konto des Gastes und bescheren der Mannschaft einen hervorragenden zweiten Platz. Die Elf von Lukas Bühler weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von neun Erfolgen, drei Punkteteilungen und zwei Niederlagen vor.
FSG Geiß-Nidda/Borsdorf/Ober-Widdersheim – SSV Lindheim. Der SSV Lindheim will mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge bei der FSG punkten. Die Gastgeber kamen zuletzt gegen Hartmannshai/Herchenhain/Burkhards zu einem 1:1-Unentschieden. SSV Lindheim dagegen gewann das letzte Spiel und hat nun 22 Punkte auf dem Konto. Das Hinspiel hatte SSV Lindheim vor eigenem Publikum mit 6:2 für sich entschieden. Dennoch haben sich die morgigen Platzherren heimlich still und leise auf Platz drei emporgekämpft, während die Gäste auf Platz acht rangieren.
TSV Sockheim – Spvgg. Hartmannshain/Herchenhain/Burkhards. Beendet die Spvgg. Hartmannshain/Herchenhain/Burkhards den jüngsten Triumphzug des Gegners? Der TSV Stockheim wandelte zuletzt auf dem Erfolgspfad. Und holte einen Dreier gegen Teutonia Kohden (12:0). Letzte Woche siegte die Dreier-Spielgemeinschaft gegen den SV Ober-Lais mit 2:1. Somit nehmen die Vogelsberger mit 25 Punkten den vierten Tabellenplatz ein. Im Hinspiel erlitt die Spvgg. eine knappe 1:2-Niederlage gegen den TSV Stockheim. Springt dieses Mal mehr für die Gäste heraus? Der TSV Stockheim bekleidet mit 24 Zählern Tabellenposition sieben. Mit vier Siegen und einem Unentschieden zeigte sich die Heimmannschaft in den letzten fünf Spielen von der starken Seite.
VfB Rodheim/Horloff – VFR Wenings II. Der VfB war in letzter Zeit etwas schwankend in seinen Leistungen, was zur Folge hatte, dass das Team von Ali Duman auf Rang fünf abrutschte. Etwas auffangen konnte der Hungener Stadtteilverein den Abwärtstrend am letzten Sonntag mit einem 3:2-Sieg bei der SG Hirzenhain/Merkenfritz. Allerdings dürften die Verantwortlichen von Rodheim/Horloff mit dem bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden sein und morgen sollte der neunte Saisonsieg durchaus im Bereich des Machbaren sein zumal der Tabellenletzte aus Wenings bisher kaum Durchschlagskraft bewiesen hat, was die erzielten elf Treffer auch beweisen.
FSV Heegheim/Rodenbach – FC Lorbach. Das Duell sollte auf Augenhöhe stattfinden, denn sowohl der Gastgebende Tabellenzehnte, als auch der Neunte vom FC Lorbach haben 19 Punkte auf der Habenseite. Wer also morgen ab 14.30 Uhr die bessere Tagesform erwischt, sollte das bessere Ende für sich haben. Darauf könnte es auch bei der Begegnung zwischen Teutonia Kohden und SG Hirzenhain/Merkenfritz hinauslaufen. Beide Teams haben sich bisher wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, was auch mit Kohdens sechs Punkten und Platz 13 dokumentiert ist. Hinzu kommt, dass die Teutonen 88 Gegentreffern zu beklagen haben. Die Hirzenhain/Merkenfritzer Bilanz sieht noch schlechter aus, denn mit nur vier Punkten ziert man den vorletzten Platz und ist zudem noch auf Trainersuche nach der Trennung von Andreas Redmann. Allerdings hatte zuletzt der SG-Sprecher wohl Besserung, bei der knappen 2:3-Niederlage gegen Rodheim/Horloff festgestellt. Einer von beiden wird am Sonntagnachmittag wohl Grund zum Jubeln haben.