
Ein Duell gegen die Nibelungen gab es schon. Im Pokal. Da hieß der Sieger am Ende erwartungsgemäß ASV Nibelungen Worms. Doch die Grünhemden hatten beim 3:2-Auswärtssieg ordentlich Dusel, beide Seiten sprachen später von einem glücklichen Sieg. „Allerdings haben bei den Nibelungen damals auch einige Leistungsträger gefehlt“, gibt TSG-Trainer Carsten Klöter zu. Ein Szenario, dass sich auch am Sonntag wiederholen könnte. Neben Spielertrainer Alexander Ross, der bekanntermaßen an einem Riss der Patella-Sehne laboriert, stehen auch hinter dem Einsatz einiger weiterer Leistungsträger zumindest Fragezeichen. Simo Williams (Achillessehne), Thomas Jennerich (Knie), Rene Rupprecht (Leiste) und Oliver Breth (Oberschenkel) sind zwar vermutlich am Start, voll belastbar aber wohl kaum. Klöter traut seiner Mannschaft am Sonntag mindestens einen Punktgewinn zu. Die Heppenheimer hätten aber auch nichts dagegen das erste Team zu sein, dass die Grünhemden auf die Verliererstraße bringt. Klöter: „Angst haben wir jedenfalls keine. Wir sind top motiviert und werden uns bei den Nibelungen mit Sicherheit nicht hinten einigeln.“ Verzichten muss Klöter dabei auf Jerome Eisenhart, der privat verhindert ist. Seinen Part im linken Mittelfeld wird Michael Richter übernehmen, der nach einer kurzen Verletzungspause wieder im Kader steht.
Mit Spannung wird man das Geschehen am Holzhof in den Lagern von Rheingold Hamm und Blau-Weiß Worms verfolgen. Verliert die TSG, könnten beide Verfolger den Eisbachtalern gehörig auf die Pelle rücken – immer vorausgesetzt die Blau-Weißen gewinnen ihr verlegtes Spiel gegen Monzernheim und die für Mitte Oktober neu angesetzte Partie gegen FT/Alemannia Worms. An diesem Spieltag finden sich sowohl Hamm (gegen Osthofen II) als auch Blau-Weiß (gegen Rheindürkheim II) in der Favoritenrolle wieder. In der Partie Weinsheim III gegen Abenheim II wird sich zeigen, welche der Reserve-Mannschaften eher das Zeug dazu hat, oben dranzubleiben.