Nach zuletzt 2 Siegen gegen 2 Hauptkonkurennten aus dem letztjährigen Rennen um die Aufstiegsplätze, erwartete unsere SG die neu formierte Spielvereinigung aus Hassenhausen. Das diese keine Laufkundschaft sind konnten Sie im bisherigen Saisonverlauf zeigen. Auch wenn deren Punktausbeute eher den Gesangskünsten eines Merendez glichen...also eher Suboptimal, war klar das der Gegner keinesfalls so schlecht ist wie es evtl der Tabellenplatz vermuten lässt.
Hochmotiviert ging unsere SG in das Spiel mit der Zielvorgabe eines schnellen Treffers. Die optische Überlegenheit konnte aber nicht genutzt werden. Entweder durch brutalste Fehler im Spielaufbau, oder durch die clever agierenden Gäste. In der 17. trat dann das ein was keiner für möglich hielt, durch einen lang getretenden Tsubasa-Tigerschuß Freistoß von Andreas Stey fiel das 0:1. Alle Beteiligten waren sich einig das dies mindestens das Tor des Jahrzehnts gewesen sein muss, entweder das oder eine richtige Gurke die an allen vorbei gesegelt ist.
Unsere SG nun mit einiger Wut im Bauch spielte Angriff um Angriff nach vorne, scheiterte aber immer wieder an den couragiert verteidigenden Gästen. In der 27. Spielminute fasste sich Youngster Mio Essers ein Herz und legte ganze 5% Genauigkeit und 50% Schusskraft in seinen Abschluss, der natürlich nicht vom gegnerischen Keeper festgehalten werden konnte. Nachdem dieser sich die zerfetzten Handschuhe entledigen musste und diese austauschte konnte es weiter gehen.
Nun besser im Spiel, wurde die Passquote direkt besser, nach einer sehr schönen Kombination über Schwitalla und Kraft landete eine punktgenaue Flanke auf dem gegelten Haupt unseres Routiniers Justin Totti Gries, der dem Keeper mit einem Hrubesch schen Kopfball (32.) keine Chance ließ. Kurz vor der Halbzeit setzte Gries noch einen Freistoß an den Innenpfosten, selbst Schuld wenn man zu genau zielt.
Nach dem Halbzeitpfiff passierte zunächst nicht wirklich viel. Die Gäste versuchten zwar viel, konnten davon aber nicht viel umsetzen. Unsere SG war zwar wieder optisch Überlegen, hatte aber bei seinen Torversuchen immer weider einen glänzend aufgelegten SChlussmann aus Hassenhausen vor sich.
In der 72. Spielminute war es dann der frisch genesene Valentin Leonhard mit einen Freistoß höhe Mittellinie, der den Ball im gegnerischen Netz unterbrachte. Kurz darauf folgte noch das 4:1 von der Strafraumkante durch einen nicht zu haltenden Ball ins lange Eck von unserem Spielführer Adrian Schwitalla (83.). Das 5:1 in der letzten Spielminute war erneut unserem Youngster Mio Essers vorenthalten, welche eine scharfe Hereingabe von Erik Wild nur noch über die
Die Kurt-Pulmann Arena kochte daraufhin über, nachdem Fans Pyros oder Zigaretten anzündeten, die Ermittlungen hierzu laufen noch, blieb der sehr gut leitenden Schiedsrichterin Carolin Lotz nichts anderes übrig als das Spiel pünktlich zu beenden.