
Die Planungen für die neue Saison laufen bei der DJK Oberasbach auf Hochtouren und es werden viele Gespräche geführt, wenngleich Trainer Heiko Thiel nicht mehr voll und ganz involviert ist. Er wird den Staffelstab nach der Saison an seinen Co-Trainer Ralph Kübler weitergeben. „Ich gönne mir dann eine Auszeit. Wie lange die ausfallen wird, steht noch in den Sternen“, sagt Thiel, der nach 25 Jahren in vorderster Front mehr Zeit für sich und die Familie aufbringen will. Zudem steht bei ihm eine berufliche Veränderung an. „Ob ich dann überhaupt nochmals auf die Trainerbank zurückkehre, wird die Zukunft zeigen.“
Anstrengend waren die vergangenen Jahre. Nach dem Aufstieg in die Kreisliga schaffte er mit seiner Truppe im vergangenen Jahr den Klassenerhalt, der auch in dieser Spielzeit von Beginn an das ausgegebene Ziel war. „Wir wollten eigentlich in ruhigeres Fahrwasser“, gibt Thiel zu. Denn derzeit belegt die DJK den Abstiegsrelegationsrang mit drei Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze. Die Saison lief nicht gerade nach Wunsch, denn viele Verletzte musste man verkraften. „Auch Undiszipliniertheiten kommen hinzu.“ Mit sieben Ampelkarten und der gleichen Anzahl an Roten Kartons hat die DJK in der Fairplay-Tabelle gar die Rote Laterne inne. „Die Mannschaft hat sich nicht so gefunden, wie wir es uns gewünscht hatten.“ Noch ist aber nichts verloren, die Chance auf den direkten Nichtabstieg ist allemal vorhanden.
Dafür muss aber am Sonntag beim Schlusslicht ATV 1873 Frankonia ein Sieg her und damit verbunden eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen die SpVgg Nürnberg. „Das war grauenhaft“, spielt Thiel auf das mehr als schmeichelhafte 1:1-Remis gegen die Gebersdorfer Jungs an. Das Restprogramm sieht dann noch die Partien gegen Raitersaich, Germania und Cadolzburg vor. „Ich will mich auf jeden Fall mit dem Klassenerhalt verabschieden“, das wäre dann auch der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, wenn die DJK drei Jahre in Folge Bestandteil des Kreisoberhauses wäre.