
REGION. Zugegeben, der FSV Bretzenheim und der TuS Hackenheim zählen aktuell in der Fußball-Bezirksliga Nahe nicht zu den Teams, die vor Selbstvertrauen strotzen. Dennoch ist das direkte Duell der beiden seit drei respektive sechs Spielen punktlosen Mannschaften ein Vergleich, der aufgrund der jüngsten Vergangenheit, den zurückliegenden Aufeinandertreffen des FSV und des TuS sowie natürlich auch wegen der momentanen Tabellensituation (der 14. empfängt den Elften) einiges an Brisanz und Spannung mit sich bringt.
Da wäre zum einen der Trainerwechsel bei den Hackenheimern, die am Sonntag nicht mehr von Benjamin Rubröder, sondern zum ersten Mal vom Duo Timo Hörning/Andreas Oberhofner betreut und wohl entsprechend besonders motiviert in die Partie gehen werden. Zum anderen, und das betrifft die Bretzenheimer, wären da die letzten beiden Aufeinandertreffen der Lokalrivalen, die jeweils zu Gunsten des TuS endeten.
Doch weniger das Hinspiel, als die Hackenheimer mit 2:1 die Oberhand behielten, ist FSV-Co-Trainer Taner Köken in Erinnerung geblieben; er denkt vielmehr an die herbe 1:6-Klatsche aus dem Rückspiel in der Vorsaison. „Da haben wir sogar mit 1:0 geführt und hatten Chancen, um das 2:0 zu machen“, so der 36-Jährige, der dann mitansehen musste, wie sein Team durch einen Sonntagsschuss den Ausgleich kassierte und anschließend unter die Räder kam. Dass das Köken heute noch wurmt, daraus macht er erst gar keinen Hehl, wenngleich für ihn die Gegenwart ganz klar eine höhere Bedeutung genießt. Diese sind nämlich nicht allzu rosig für die Bretzenheimer aus, denn mit lediglich 16 Zählern aus den ersten 17 Partien krebst der Vorjahresdritte aktuell auf dem viertletzten Platz herum. Verletzungen, Pech und falsche Entscheidungen haben laut Köken in vielen engen Partien dazu geführt, dass der FSV am Ende oftmals mit leeren statt mit vollen Händen dastand, obwohl der ehemalige Oberliga-Kicker dem Kader eigentlich viel mehr zutraut.
„Wir haben zwar etwas an individueller Qualität verloren, könnten aber trotzdem im Tabellenmittelfeld stehen“, ist der 36-Jährige vom Team überzeugt. Gegen Hackenheim, die jetzt „dort stehen, wo ich sie vor der Runde vermutet habe“, solle nun der erste Schritt raus aus dem Tabellenkeller gemacht und sich gleichzeitig für die jüngsten beiden Pleiten gegen den TuS revanchiert werden, gibt sich Köken zuversichtlich, dass seine Mannschaft am Ende das Feld als Sieger verlässt.
SG Odernheim/Duchroth – SG Schmittweiler: „Das war die beste Mannschaft, gegen die wir bislang gespielt haben“, ist Köken voll des Lobes für die Gäste, die als Favorit zur SGO reisen- Alles andere wäre auch eine faustdicke Überraschung.
FCV Merxheim – SG Hoppstädten/Weiersbach: Können die Merxheimer ihre Klettertour fortsetzen? Die Marcaccini-Elf, die mittlerweile auf Rang acht angekommen ist, wird jedenfalls alles daran setzen, um den leicht favorisierten Gästen ein Bein zu stellen.
FC Brücken – TSV Langenlonsheim/Laubenh.: Schweres Auswärtsspiel für den Tabellenführer, der zuletzt zwei Mal nur remis beim FCB spielte. Auf der anderen Seite verlor der TSV keine der letzten sieben Partien gegen Brücken und reist mit neun Spielen ohne Niederlage (25 Punkte) an.
Drei duelle, die es in sich haben