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Hackenheim will die Vorentscheidung im Aufstiegsrennen

Der Bezirksliga-Tabellenführer trifft auf den VfL Simmertal +++ Aufeinandertreffen der beiden offensivstärksten Teams der Liga

von Karim Mathis · 13.04.2022, 17:30 Uhr · 0 Leser
TuS Hackenheim (dunkelblau) kann mit einem Sieg im Heimspiel gegen den VfL Simmertal einen großen Schritt in Richtung Aufstieg machen. Doch auch der Tabellenzweite kommt mit einer breiten Brust ins Spitzenspiel.
TuS Hackenheim (dunkelblau) kann mit einem Sieg im Heimspiel gegen den VfL Simmertal einen großen Schritt in Richtung Aufstieg machen. Doch auch der Tabellenzweite kommt mit einer breiten Brust ins Spitzenspiel. – Foto: Jochen Coutandin (Archiv)

Hackenheim. Der Tabellenführer Tus Hackenheim empfängt am Gründonnerstag um 19.30 Uhr auf dem heimischen Sportplatz am Felseneck den Tabellenzweiten VfL Simmertal. Beide Teams bringen, nach zwei Siegen in den letzten beiden Spielen, gehörig Rückenwind mit ins Spitzenspiel der Bezirksliga-Aufstiegsrunde. Zur Zeit genießt der TuS Hackenheim einen Vorsprung von sechs Punkten auf den Verfolger und hat zudem noch ein Spiel weniger auf dem Konto. Bringt das kommende Spitzenspiel schon eine Vorentscheidung im Rennen um den direkten Aufstieg?

Zwei Spiele, zwei Siege und Hackenheim kann für die Landesliga planen

In den nächsten zehn Tagen kann der TuS Hackenheim die Weichen für kommende Saison stellen. Am Gründonnerstag trifft man auf den Tabellenzweiten VfL Simmertal und eine Woche später samstags auf den Tabellendritten SV Winterbach. Winterbach hat zurzeit zwei Punkte weniger und genauso wie die Hackenheimer ein Spiel weniger als der Zweite VfL Simmertal gespielt. Hackenheims Spielertrainer Tim Hulsey freut sich auf beide Spiele: "Wenn wir beide gewinnen, muss schon alles schief gehen, dass wir nicht aufsteigen." Er selbst und seine Mannschaft befinden sich momentan in einer super Ausgangslage und können nun schon Wochen vor Saisonende einen riesigen Schritt Richtung direktem Aufstieg in die Landesliga West machen. Passend zur positiven Grundstimmung im Team laufen auch die Planungen für die kommenden Saison optimal. Bereits einige Transfers konnten frühzeitig getätigt werden. Felix Frantzmann vom Landesligist Spvgg. Ingelheim ist nur ein nennenswertes Beispiel. "Wir wollen uns durch frühzeitige Planung von anderen Vereinen abgrenzen", erklärt der Spielertrainer Hulsey zufrieden.

Der ganze Verein fiebert mit

"Wir wären blöd wenn wir nicht zweigleisig planen würden", verrät der 33-Jährige die Vereinsplanung für beide Ligen, Landes- und Bezirksliga. Aufgrund der aktuellen Ausgangslage ist dies keineswegs arrogant oder verwerflich. "Das tolle ist, der Verein wächst mit", erklärt Hulsey, "am letzten Wochenende sind wir zum ersten Mal in einem großen Bus mit unseren Fans zusammen zum Auswärtsspiel gefahren. Das soll in der kommenden Saison auch so weitergehen." Verein und Mannschaft sind somit auf einer Wellenlänge, was den Aufschwung laut Hulsey nur beflügelt. Auch die Planung der Feierlichkeiten für den Sommer laufen schon auf Hochtouren. "Die Überraschungsfahrt für Juni ist von Jörg Meier schon organisiert. Wir werden drei Tage unterwegs sein und wissen nicht wohin es uns verschlägt," sagt der Spielertrainer schmunzelnd. Hoffentlich habe man dort mit dem Aufstieg in die Landesliga einen ordentlichen Grund zum Feiern.

Offensiv ins Spitzenspiel

Wenn man beide Teams in der Tabelle vergleicht, fällt einem sofort auf wie stark beide Teams in der Offensive sind. Von der Torausbeute her gehören beide zur Spitzenklasse der Liga. Der TuS Hackenheim glänzt mit 30 Toren in 8 Spielen und der Verfolger VfL Simmertal mit 22 in 9 Spielen. Die Simmertaler wollen am Donnerstag mit der gleichen offensiven Spielidee antreten, wie in jedem anderen Spiel, erklärt Co-Spielertrainer Ufuk Aliakar: "Wir haben nicht den Anspruch nur mit Mann und Maus hinten zu verteidigen, wir wollen uns spielerisch mit dem Spitzenreiter messen." Auch die erwartete Kulisse am Sonntag soll eines Spitzenspiels würdig werden. "Alles was fußballverrückt ist, wird am Seitenrand stehen", sagt Aliakar mit funkelnden Augen, "wir erwarten um die 400-500 Zuschauer." Noch ein Grund mehr, für den spielenden Co-Trainer, den letzten Prozentpunkt aus allen Spielern heraus zu kitzeln und mit allem was man habe die Hoffnung auf Tabellenplatz eins am Leben zu halten. Besser könnten die Vorzeichen kaum stehen. Es ist alles angerichtet für ein unterhaltsames und spannendes Spitzenspiel in der Bezirksliga Nahe.