
HACKENHEIM. Das war mal wieder eine klare Ansage. Mit 5:0 (3:0) bezwang der TuS Hackenheim den VfL Simmertal und damit immerhin den Tabellenzweiten der Fußball-Bezirksliga Nahe. Der Primus deklassierte und distanzierte damit den direkten Verfolger und machte einen weiteren großen Schritt Richtung direkter Landesliga-Aufstieg.
Die Geschichte des Spiels ist relativ schnell erzählt. Hatte Tim Hulsey noch die erste Riesenmöglichkeit der Hausherren liegen gelassen, so netzte der wie immer kaum zu zähmende Niklas Schneider nach fünf Minuten ein. Während Hulsey über die Mitte Dampf machte, setzte sich „Maschine“ Schneider öfters auf die Außenposition ab, dennoch hatten die VfL-Defensivleute um Ufuk Aliakar und Christopher Ellgass alle Hände voll zu tun, holten sich früh die Gelbe Karte, Ellgass später sogar Gelb-rot ab.
Ein spitzen Spieler des Spitzenspiel war darüber hinaus Matthias Hill, der in der Folge gleich dreimal für die Blauen traf (42., 50. und 83.), nur unterbrochen durch Hulseys 3:0 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Im TuS-Mittelfeld zog der auffällig wie auch intelligent agierende Oli Gäns die Fäden, während Chris Wilhelm die Hackenheimer Hintermannschaft sortierte.
Simmertal wehrte sich zumindest 20 Minuten lang wacker, hatte nach dem frühen Rückstand bei zwei Freistößen Pech, als einmal Harald Czyzewski parierte und einmal der Pfosten im Weg war. Spätestens in Unterzahl und mit einem 0:3 im Rücken waren die Gäste chancenlos und hatten Glück, dass es am Ende nicht noch schlimmer wurde. Spaß hatten trotz sportlicher Aussichtslosigkeit die etwa 100 mitgereisten VfL-Fans, die ihr Team lautstark über 90 Minuten unterstützten und schon Mitte der zweiten Halbzeit „You never walk alone“ intonierten.
Der Schlussgesang war aber den Hackenheimern vergönnt, die den Kreis nach der Traineransprache mit dem in solchen Momenten üblichen Stakkato beendeten: „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey.“
Das sagen die Trainer