
Der Fußball-Spieltag am kommenden Wochenende ist nicht einer von vielen. Denn der Deutsche Fußball-Bund und seine 21 Landesverbände rufen zu einem bundesweiten Solidaritäts-Spieltag und zu Spenden für die Menschen in der Ukraine auf. Der Südbadische Fußballverband beteiligt sich mit einer Spende von 5000 Euro. Natürlich wird auch gekickt: Werden die im Jahr 2022 noch unbesiegten Fußball-Landesligisten FC Neustadt und FC Löffingen auch diesen besonderen Spieltag ohne Niederlage überstehen?
Türkischer SV Konstanz – FC Löffingen (Sonntag, 16 Uhr). Wie kann es sein, dass der Löffinger Kader, der im Herbst neun Spiele in Serie verlor, in den vier Spielen nach der Winterpause noch kein Spiel abgegeben und – es kommt noch besser – noch nicht einmal ein Gegentor kassiert hat? Ist das der Beweis, dass Kopf und Einstellung neben den fußballerischen Grundtugenden entscheidend sind? "Fußball ist mal so und mal so", sagt Jörg Klausmann darauf, nach der Negativserie im Herbst haben sie zum neuerlichen Trainingsstart bei den Roten an ein paar wichtigen Stellschrauben gedreht: "Wir haben eine Woche früher mit der Vorbereitung begonnen, wir konnten sechs Testspiele gegen attraktive Gegner durchziehen und wir haben als Team zueinander gefunden", erzählt Klausmann, "Totgesagte leben länger". Weiter geht´s im BZ-Plus-Artikel.
SC Gottmadingen-Bietingen – FC Neustadt (Samstag, 15.30 Uhr). Dieses Spiel könnte zu einem veritablen Test für die defensive Stabilität des FC Neustadt werden. Denn Gegner Gottmadingen-Bietingen verfügt über eine gefährliche Offensivabteilung, in Marco Gruber (14 Tore) hat der Tabellenvierte den zweitbesten Torjäger der Liga in seinen Reihen. "Ja, die haben eine gute Offensive", sagt Ranil Weerakkody, "sie schalten sehr schnell um und haben flinke Spieler auf den Außenbahnen".Weiter geht´s im BZ-Plus-Artikel.
Derbys bringen immer eine Portion „Extra-Motivation“, sagt Coskun Öztürk, deshalb freut sich der neue Schonacher Trainer mit seinen Teutonen auch auf das Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den FC Bad Dürrheim. Auch wenn der Trend bei beiden Landesligisten gerade in unterschiedliche Richtungen geht. Bisher holten die Kurstädter in der Frühjahrsrunde sieben Punkte, der FC Schonach null. Von den jüngsten acht Corona-Fällen sind drei wieder im Training, zwei von ihnen kann Öztürk voraussichtlich einsetzen. Zudem fehlt Kapitän Ketterer, der die Rote Karte sah, nachdem er bei einer Rangelei versehentlich den hinter ihm stehenden Schiedsrichter geschubst hatte. „Wir haben trotzdem Spaß und das macht auch Mut“, sagt Öztürk, der „alles investieren“ will.
Ihre 1:5-Niederlage im Landesliga-Derby in Bad Dürrheim haben die Furtwanger laut Trainer Franco de Rosa „verdaut und aufgearbeitet“. Seine kurze Ansprache nach dem Spiel habe zur Folge gehabt, dass bis auf den verletzten Hoheisel der komplette Kader zum nächsten Training kam. Dessen Ausfall schon nach 15 Minuten sei „ein kleiner Schock“ für die Mannschaft gewesen, die bis dahin einige gute Akzente gesetzt habe. Als sie sich später berappelt habe, sei der Rückstand nicht mehr aufzuholen gewesen. Hoheisels genaue Diagnose („Bänder“) steht noch aus, klar ist aber, dass er am Samstag (15 Uhr) gegen den Hegauer FV nicht spielen kann. Dagegen ist Fichter zurück, möglicherweise auch Tritschler. Gegen den spielstarken Tabellenzwölften fordert der Furtwanger Trainer „Mentalität“: „Wir müssen in die Zweikämpfe gehen mit Leidenschaft.“