
Dabei ist der Dorfclub mit enormen Personalsorgen ins Allgäu gereist. Mit Alexander Greif, Peter Herger, Ömer Kanca, Fabio Gonschior und Fahrettin Izci fehlten nur zwei Stammspieler weniger, als bei der 0:5-Hinspielpleite. Dafür bekamen Marko Petrovic, Afdal Tomangbe und Youngster Felix Hochholzer ihre Chance in der Startformation. Petrovic hatte dabei auf der rechten Abwehrseite so seine Probleme, weshalb Trainer Sven Kresin später umstellte und Mehmet Ayvaz nach hinten beorderte. Weiter vorne lief es für Petrovic.
Die Ausfälle bescherten außerdem Ludwig Steinhart einen Einsatz auf ungewohnter Position: Er sollte neben Fabian Friedl in der Innenverteidigung für Sicherheit sorgen. „Und er hat jeden Brandherd gelöscht“, lobte Manager Uli Bergmann – bis Steinhart beinahe zum tragischen Helden wurde. Bei einem Laufduell verursachte er den Strafstoß. Doch das blieb dank Blantis folgenlos.
Der Torhüter erwischte ohnehin einen Sahnetag. Vor allem in zwei kritischen Phasen nach einer guten halben Stunde und in der Schlussphase hielt Blantis den hauchdünnen Vorsprung fest.
In der Offensive waren die Weikertshofener trotz ihrer Personalsorgen aber nicht ungefährlich. Ayvaz und Maximilian Schuch hatten bereits erste Möglichkeiten, ehe Daniel Jais in der 20. Minute das Tor des Tages gelang. Vorausgegangen war ein 35-Meter-Pass von Abwehr-Routinier Daniel Barna. Und auch danach hatten Jais und Dauerläufer Tomangbe, der kurz vor Schluss von Krämpfen geplagt ausgewechselt wurde, noch gute Chancen. In der Tabelle darf der SCO nun nach oben schauen.