Gegenüber dem vergangenen Spieltag standen bei Weischlitz Justin Mohr für Michele Rentzsch und Maximilian Popp für den verletzten Justin Rauh in der Startformation, Lengenfeld bot für Christopher Weiß Noel Henke auf. Auch der souveräne Tabellenführer bekam zu spüren, wie schwer es ist, beim FSV zu punkten. Schließlich verloren dort vorher auch seine Konkurrenten im Aufstiegskampf, FC Wacker Plauen (1:1) und VfB Großfriesen (0:1), wertvolle Zähler. Nach dem Schlusspfiff der von vielen Zweikämpfen geprägten Begegnung jubelte keine Mannschaft so richtig euphorisch. Der Tabellenführer nicht, weil enttäuscht, dass die Kette von acht Dreiern in Folge gerissen war, Weischlitz in dem Bewusstsein, den durchaus möglichen Sieg verpasst zu haben. Besonders deutlich wird dies bei der Analyse der beiden Tore. Dem VfB gelang die Führung durch die Mithilfe der Weischlitzer Abwehr. Gleich drei Aktiven konnten den Ball nicht aus dem Fünf-Meter-Raum zu schlagen. Steven Hanelt hatte dann keine Mühe, aus Nahdistanz einzunetzen. Ganz anders ist der Weischlitzer Ausgleichstreffer zu bewerten. Gegen den fulminanten, bundesligareifen Volleyschuss des Weischlitzer Mannschaftskapitäns Max Egelkraut aus 28 Metern unter die Torlatte war einfach kein „Kraut“ gewachsen. Im weiteren Verlauf des Matches blieben dann aber weitgehend Torszenen Mangelware. Auch die Weischlitzer Schlussoffensive, als der FSV in der letzten Viertelstunde seinen Kontrahenten ordentlich Druck setzte, führte nicht zum in dieser Phase durchaus verdient gewesenen Erfolg. Das war es dann in 2022 mit den Punktspielen. Erst am 4. März 2023 muss der FSV beim Tabellennachbarn SpVgg Grünbach-Falkenstein wieder ran. In diesem Jahr stehen noch Pokalspiele auf dem Programm (siehe Vorschau).