Die erste Halbzeit verschlief der FVB total und so stand es nach drei groben Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft 3:0 für die Gäste aus Rauschenberg. Beim 1:0 stand der Stürmer des Gegners am Fünfmeterraum mutterseelenallein allein und hatte keine Mühe das Leder über die Linie zu drücken. Die anderen beiden Tore entstanden nahezu identisch. Hier verpasste es die Mittelfeldzentrale rauszurücken und den Gegner am Torschuss zu hindern, sodass der TSV zweimal aus der Distanz zum Erfolg kam. Das hatte man sich anders vorgestellt…
Zur Halbzeit sollte das etwas besser werden. Die großen Lücken zwischen Viererkette und Doppelsechs waren nicht mehr so groß, sodass man von nun an etwas kompakter agierte. Die mehr oder weniger erste gute Aktion führte dann nach Hereingabe von Witt zum 1:0 (Eigentor nach gutem Einsatz von Weber). Erst dann hatte man den Eindruck, dass die Gäste noch nicht aufgegeben hatte und es wurde zumindest phasenweise das auf den Platz gebracht, was man bis dahin komplett vermisste: Wille, Zweikampfstärke und Laufbereitschaft. So konnte Müller nach einem Torschuss von Rodenhausen - mittlerweile ins Mittelfeld vorgezogen - aus 18 Metern den Anschlusstreffer zum 3:2 markieren. Leider verpasste man es kurz vor Schluss das 3:3 zu erzielen, als sich Daniel Rodenhausen gegen zwei Spieler durchsetzte, den Ball dann aber nicht an den einschussbereiten Witt bringen konnte.