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Fußballer sprechen über Fusionskonzept

TuS Tarmstedt, MTV Wilstedt und TSV Bülstedt/Vorwerk wollen bei Bedarf vorbereitet sein

von Zevener Zeitung · 06.03.2018, 19:08 Uhr · 0 Leser
In der Jugendspielgemeinschaft Wörpetal arbeiten der TSV Bülstedt/Vorwerk, TuS Tarmstedt und MTV Wilstedt bereits zusammen. Folgt in einigen Jahren auch der Herrenbereich?
In der Jugendspielgemeinschaft Wörpetal arbeiten der TSV Bülstedt/Vorwerk, TuS Tarmstedt und MTV Wilstedt bereits zusammen. Folgt in einigen Jahren auch der Herrenbereich?

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Tarmstedt. Bei der Jahreshauptversammlung des TuS Tarmstedt überraschte der Vereinsvorsitzende Bernd Sievert in seinem Bericht die Mitglieder mit der Ankündigung, dass die Fußballer aktuell Gespräche mit dem MTV Wilstedt und TSV Bülstedt/Vorwerk über eine mögliche Fusion führen. Dort seien zwar noch viele Fragen offen, doch könnte das unter Umständen schon bei der nächsten Mitgliederversammlung ein Thema werden, also eventuell bereits zur kommenden Saison in Kraft treten.

Doch ganz so weit ist die Sache keineswegs, wie Volkmar Becker, der Fußball-Spartenleiter des TuS, auf Anfrage der ZEVENER ZEITUNG betont. „Ja, wir sind in Gesprächen“, bestätigt er. „Wir loten dabei aber derzeit erstmal aus, ob das für alle Sinn macht. Ob das dann eventuell in zwei, oder auch erst in zehn Jahren kommt, ist aber noch völlig offen.“

„Die Notwendigkeit kommt“

Letztlich gehe es den Vereinen darum, ein Konzept zu entwickeln für den Moment, in dem eine eventuelle Fusion aufgrund personeller Engpässe unumgänglich wird. „Die Notwendigkeit wird irgendwann kommen, allein schon aufgrund des demografischen Wandels“, ist Becker überzeugt. „Es ist daher gut, dass wir jetzt schon darüber sprechen. Das macht absolut Sinn, dass man miteinander redet, bevor es zu spät ist.“

Im S40- und Altherrenfußball gebe es schon eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, in der auch der FC Ummel eingebunden ist. Dieser ist allerdings bislang nicht an den Gesprächen beteiligt. „Die haben ja gerade erst eine Fusion hinter sich“, so Becker. Zusätzliche Informationen, wie man Fußballabteilungen erfolgreich zusammenführen kann, habe man sich auch schon bei der FSV Hesedorf/Nartum eingeholt, denn letztendlich sei damit zu rechnen, dass sich im ganzen Landkreis immer mehr Vereine nach Partnern umschauen müssen, um den Spielbetrieb in vernünftiger Form aufrecht erhalten zu können.

„Das ist natürlich einerseits blöde, weil es dann weniger Mannschaften geben wird, aber andererseits sehen wir jetzt schon im Jugend- und Altherrenbereich die Löcher, die sich irgendwann auch auf unsere Herrenmannschaften auswirken“, so Becker. „Da ist es gut, wenn man möglichst frühzeitig redet und die Vereine schon jetzt enger zusammenrücken.“ (olm)

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Dieser Artikel stammt von der Zevener Zeitung