Der Pechvogel des FCS
Viel mehr Pech kann man kaum haben: Marius Ravenschlag war seit mehreren Monaten verletzt. Am Sonntag feierte der Spieler des FC Stukenbrock sein Comeback – endlich. Sofort stand der 20-Jährige von Beginn an vom Platz. Dann der Schockmoment: In der 80. Minute muss Ravenschlag den Platz verlassen. Erneut eine Verletzung. „Wahrscheinlich ein Muskelfaseriss“, sagt sein Trainer Julian Hesse, „das ist sehr, sehr schade. Marius hat bis dahin trotz seiner langen Pause ein starkes Spiel gemacht.“ Wie lange der „Badstuber von Stukenbrock“ ausfällt, steht noch nicht fest.
Umstrittener Mann in Gelb
Nicht so recht zufrieden war der TSV Oerlinghausen im Heimspiel gegen Hicret mit der Leistung des Schiedsrichters. Nicht nur, dass der die vielen Unterbrechungen der Gäste inklusive theatralischer Einlagen nicht unterband, auch die rote Karte für Kapitän Milko Micanovic war zumindest umstritten. „Das war Milkos erstes grobes Foul, das zudem noch im Mittelfeld stattfand“, sagt TSV-Trainer Milaim Bobaj, „glatt Rot ist dafür sehr hart.“ Und: „Wenn der Schiri schon Rot gibt, muss er auch so weiterpfeifen. Unsere Spieler sind komplett durchbeleidigt worden, er hat das gehört, aber nichts gemacht. Das finde ich schade.“ Auch dass der Mann in Gelb komplett auf eine Nachspielzeit verzichtete, verstand am Kalkofen kaum einer. „An unserer 2:3-Niederlage trägt der Schiri dennoch keine Schuld“, sagt Bobaj.
Taktik geht auf SW Sende
tat sich im ersten Spiel 2016 gegen Mastholte II schwer. Dass die Schwarz-Weißen taktisch gut geschult sind, stellten sie dennoch unter Beweis. Als Trainer Carsten Skarupke nach der Pause umstellte und Lukas Harting von der Sechs auf die Außenverteidigerposition beorderte, damit Marius Otto vorne seine Offensivqualitäten besser ausspielen konnte, war es ausgerechnet Otto, der mit seinem Tor zum 2:1-Endstand für den so wichtigen Dreier sorgte. „Dass das so gut geklappt hat, ist natürlich auch Glück“, sagt Skarupke. Den Sechserpart von Harting übernahm übrigens Mattis Enskat.