
Fürstenfeldbruck – „Ein definitiv gutes Ergebnis, weil wir kein Gegentor kassiert haben. Aber bei der Überlegenheit hätten wir mit 4:0 oder 5:0 gewinnen müssen“, trauerte Trainer Saki Kiourkas vielen vergebenen Chancen nach. Die Abstiegsrelegation wird im Champions-League-Modus ausgetragen (Auswärtstore zählen doppelt).
Nach einem ersten Abtasten übernahmen die Brucker die Initiative und waren Chef im Ring. So gelang nach einer Viertelstunde auch die Führung:. Alem Besirevic trat einen Eckstoß, der von der Schönauer Abwehr abgewehrte Ball landete erneut beim Brucker, der mit einem Flachschuss vorbei an Freund und Feind den der Ball am langen Pfosten vorbei ins Netz bugsierte. Im weiteren Verlauf klärte ein Schönauer Verteidiger für seinen schon geschlagenen Torwart auf der Linie, als John Edebiri einen Kopfball in Richtung Kreuzeck vom Stapel ließ. Mit etwas mehr Konzentration im Abschluss hätten auch Yasin Kökner und erneut Besirevic einsetzen können.
Den ersten Aufreger gab’s kurz nach Wiederanpfiff von Bayernliga-Schiedsrichter Richard Conrad (Aschheim), als Edebiri an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde.
Dem kurz zuvor eingewechselten Luis Gröger blieb es schließlich vorbehalten, das Wunschergebnis von Trainer Kiourkas zu erzielen. Dabei reklamierten die Schönauer auf Tor-Aus, doch der Schiri-Assistent war anderer Meinung. SCF-Keeper Anil Adam bewahrte seine Elf danach vor dem für die bekannt auswärtsschwachen Gäste wichtigen, weil doppelt zählenden Anschlusstreffers, als er einen gefährlichen Kopfball aus dem Kreuzeck fischte.
In der Schlussphase drängten die Brucker auf den dritten Treffer. Chancen gab’s dazu genug. So hatte der eingewechselte Djamal Halfa Toga zweimal das 3:0 auf dem Fuß. Und auch Amin Touré hätte den Bruckern eine noch bessere Ausgangslage für das am Samstag stattfindende Rückspiel verschaffen können.