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FuPa-Wintercheck: Viktoria Wegberg

"Es war klar, dass es eine sehr schwere Aufgabe werden würde den 6 Platz und damit das rettende Ufer zu erreichen"

von Tim Rademacher · 09.02.2017, 08:00 Uhr · 0 Leser
F: Turian
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Christopher Schiwietz ist Trainer der ersten Mannschaft von Viktoria Wegberg. Nach einer punktarmen Hinrunde rangiert das Team mit sieben Zählern aus elf Spielen auf Rang 10 der Tabelle. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt derzeit 13 Zähler, doch auch die Relegationsplätze verbleiben als weitere Option. Mit einem Testspielerfolg ist das Team gut in die Vorbereitung gestartet:

FuPa Heinsberg: Wie zufrieden seid Ihr mit der abgelaufenen Hinrunde?

Schiwietz: Da wir das ausgeschriebene Ziel Klassenerhalt hatten bzw. haben ist die Art und Weise wie die Hinrunde für uns gelaufen ist, mehr als unbefriedigend.


FuPa Heinsberg: Entspricht der erreichte Tabellenplatz tatsächlich Euren Leistungen oder wäre Deiner Meinung nach ein besseres/schlechteres Abschneiden gerechtfertigt?

Schiwietz: Mir war von Anfang an klar, dass es eine sehr schwere Aufgabe werden würde den 6 Platz und damit das „rettende Ufer“ zu erreichen. In der Vorbereitung sah es so aus als ob wir mit Fitness und Kampfbereitschaft dagegen halten können, leider wurden diese Tugenden immer weniger im Laufe der Hinrunde. Dazu kam noch das wir uns in Spielen die auf der Kippe standen einfach zu dumm angestellt haben z B. gegen Schaufenberg, Schwanenberg III und insbesondere Granterath. Dementsprechend muss man leider sagen, dass der Tabellenplatz schon gerechtfertigt ist und wir uns in eine sehr schwere Lage für eine Aufholjagd gebracht haben.


FuPa Heinsberg: Gibt es einen Spieler oder eine generelle Entwicklung, den/die Du gezielt loben würdest?

Schiwietz: Wenn es überhaupt jemand verdient hat lobend erwähnt zu werden, ist das sicherlich Pascal Kämmerling. Egal wie es im Spiel steht, der Junge haut sich auf der 6er Position in jeden Zweikampf und hat dazu auch noch ein gutes Passspiel.

Auch Nicholas Kusnierz verdient sich ein Lob, da er von uns vom Verteidiger zum Stürmer umfunktioniert wurde und mit 10 Treffern momentan 2.-bester Torjäger in Staffel 2 ist.


FuPa Heinsberg: Falls betroffen: Wenn Euer Team vom Verletzungspech verfolgt ist, woran liegt es? Falsche Trainingssteuerung? Überbelastung? Falsche Vorbereitung der Spieler auf die Spiele?

Schiwietz: Verletzungen waren eher weniger unser Problem. Allerdings musste unserer bester Stürmer wegen überhartem Einsteigen mehrere Wochen pausieren. Das hat uns schon weh getan.


FuPa Heinsberg: Stoßen im Winter neue Spieler zum Kader dazu oder verlässt jemand das Team?

Schiwietz: Ralf Weber vom TuS Rheinland Dremmen sowie Bastian Heinrichs von Rheydt 08 werden unser Team in der Rückrunde verstärken. Ebenso ist Timo Schrowangen zu uns zurückgekehrt.


FuPa Heinsberg: Wann startet ihr mit der Rückrundenvorbereitung? Gibt es ein besonderes Highlight?

Schiwietz: Wir sind bereits in der Vorbereitung und haben auch schon das erste „Lebenszeichen“ gegen Dilkrath III mit einem 2:4 Erfolg gezeigt.


FuPa Heinsberg: Welche Mannschaft ist für dich die größte Überraschung (positiv oder auch negativ) der Liga?

Schiwietz: Wenn es überhaupt eine Überraschung gibt, ist das wohl Schwanenberg III. Sicherlich ist der Erfolg etwas dadurch begünstigt, dsas immer mal wieder Spieler aus den höheren Mannschaften aushelfen, aber die Spiele muss man trotzdem erstmal gewinnen. Deswegen Kompliment an an die Mannschaft und Ihren Trainer.


FuPa Heinsberg: Wie bewertest du die jüngsten Gewaltvorfälle auf den Amateurfußballplätzen?

Schiwietz: Gewalt ist im Sport generell fehl am Platz. Die Vorfälle wie Sie zuletzt bekannt geworden sind, müssen mit aller Schärfe bestraft werden und meiner Meinung nach sollte für die Betreffenden ein lebenslanges Spielverbot verhängt werden.


Im FuPa-Wintercheck 2016/2017 nimmt FuPa Westrhein alle Vereine unserer Region unter die Lupe. Wir bedanken uns bei Christopher Schiwietz für die Beantwortung unserer Fragen und wünschen der Mannschaft eine erfolgreiche Rückrunde.