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Allgemeines

Funktionäre im Dialog mit Jürgen Aust

Der Ex-Fifa-Schiedsrichter und heutige FVM-Vize-Präsident besuchte den Kreis Berg — Dezentrale Staffeltage als Erfolg gewertet

von KSTA-KR/Holger Plum · 26.07.2017, 13:54 Uhr · 0 Leser
Jürgen Aust (5. v. rechts) war einst viele Jahre in der Bundesliga und auch international als Spielleiter unterwegs, besuchte den Vorstand des Fußballkreises Berg. Foto: Plum
Jürgen Aust (5. v. rechts) war einst viele Jahre in der Bundesliga und auch international als Spielleiter unterwegs, besuchte den Vorstand des Fußballkreises Berg. Foto: Plum
Der Vorstand des Fußballkreises Berg hatte hohen Besuch: Der Ex-Fifa-Schiedsrichter Jürgen Aust war in seiner Funktion als Vize-Präsident des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) zu Gast in der frisch renovierten und komplett neu ausgestatten Geschäftsstelle in Overath.

Der FVM-Vize setzte damit einen guten Vorsatz in die Tat um. Sein Ziel, alle Kreise des Verbandes zu besuchen, verfolgt er zusammen mit Moritz Fölger (Referent für den Masterplan beim FVM) beharrlich und somit konnten auch beide „das Bergfest” feiern: Fünf von neun Kreisen hatten sie damit schon besucht. Bei einer Vorstandssitzung stellte Fölger den anwesenden Kreismitarbeitern den aktuellen FVM-Masterplan für den Zeitraum von 2017 bis 2019 vor.

Der erste Masterplan war bei der Amateurfußball-Konferenz 2012 verabschiedet worden und galt für den Zeitraum 2014 bis 2016. Das oberste Ziel war, mit den Vereinen einen Dialog zu führen und zu hören, wo der Schuh drückt, um gemeinsam und mit Hilfe von Experten Lösungen auszuarbeiten.

Wie geht es nun weiter? Für die laufende Legislaturperiode hat sich der Verband drei Schwerpunkt-Ziele gesetzt, die zusätzlich zu den Zielen, die der DFB ausgerufen hat, auf der Agenda stehen. Das sind: Qualifizierung, Kommunikation und das Ehrenamt. „Wo können wir uns verbessern? Was können wir zusätzlich anbieten?”, brachte es Moritz Fölger auf den Punkt. Ganz wichtig ist dabei der Dialog auf allen Ebenen. Der FVM sprach mit insgesamt 69 Vereinen: Das heißt, der Präsident oder sein Vize ging mit Vertretern des Kreisvorstandes zu den Vereinen und versuchte, diese zu unterstützen — zum Beispiel beim Kontakt mit Kommunen.

Nächster Schritt ist der Kreisdialog. Es wird im September eine gemeinsame Tagung der Vorstände des Verbandes und des Kreises in Overath geben mit dem Ziel, sich dort intensiv auszutauschen. Themen dafür werden noch ausgearbeitet. Der FVM will bald auch für die Klassen unterhalb des Verbandspielbetriebs eine „Dialogwerkstatt Spielbetrieb” anbieten. Diese gab es schon für die höheren Klassen.

Ein Ergebnis davon ist, dass es ab nächster Saison nur noch drei Absteiger aus der Mittelrheinliga geben wird. In vielen Bereichen ist die Umsetzung auch schon angelaufen.

Ein gutes Beispiel führte auch Vorsitzender Rolf Müller an: „Wir haben mit der Einführungen der drei dezentralen Staffeltage im Bereich West, Ost und Mitte einen sehr guten Austausch mit allen Vereinen hinbekommen.”