Tore/Nord: 1:4 Eric Wolfrum (70.), 2:4 Danny Kunath (72). - Gelbe Karten/Nord: Mayer, Höhn, Nguyen Cong, Fattiy.
Glanzvoller Start des FSV in die die schwere Mission Klassenerhalt beim Tabellennachbarn in Plauen. Die Weischlitzer Fans trauten Ihren Augen nicht, was ihre Mannschaft vor allem in Halbzeit eins da auf dem Platz zelebrierte. Mit druckvollem Spiel startete der FSV mit dicken Torchancen im Minutentakt (Heinemann/3.).
Die zweite führte bereits zum Erfolg. Heinemann schlug den Ball aus dem Mittelkreis auf rechts in den Lauf von Weimann, der seinem Gegner enteilte und mit vollem Risiko die Kugel ins lange Eck zur Führung für den FSV beförderte. Schnell merkte man beim FSV, dass die Abwehr der Plauener bei schnellen Kontern sehr anfällig war.
In der 12. Minute wurde der schnelle Weimann am 16er Eck gefoult, den fälligen Freistoß verwandelte Oertel direkt über die Mauer zum 0:2.
Zwei Minuten später hätte Rentzsch bereits erhöhen können, sein Kopfball war allerdings zu unplaziert. Da machte es in der 16. Minute Ottiger besser. Nach Foul an der Mittellinie brachte der hochmotivierte Heinemann den fälligen Freistoß butterweich in den 16er und dort stieg Ottiger am höchsten und traf per Kopf zum 0:3. Da staunte der FSV-Anhang. Er sah eine andere Weischlitzer Mannschaft , wie sie sich in der Hinrunde repräsentiert hatte. Zusammenhalt und kämpferischer Elan bestimmten das Spiel ihrer Mannschaft.
In der Folgezeit hatte der FSV das Spiel komplett in der Hand und erarbeitete sich sehr viele Chancen, leider ließ die mangelnde Chancenverwertung keine weiteren Tore zu (Rentzsch/23.; Oertel/26.), beide von Weimann in Szene gesetzt.
Erst in der er 30. Minute zeigte sich der VfB. Klaus scheiterte bei seinem Freistoß von der Strafraumgrenze an der Latte. Danach setzten wiederum die Weischlitzer die Akzente. Oertel (39.) und der eingewechselte Stange (43.) verpassten ihre Möglichkeiten, daraus etwas Zählbares zu machen.
Vorher ging es beim sehr stark aufspielenden Weimann nach einem Tritt auf die Wade nicht mehr weiter.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Weischlitz erarbeitete sich Chance um Chance (Stange/49.; Rentzsch/51.; Heinemann/54.). Dann aber doch noch der Treffer. Bauer (57.) krönte die Passfolge von Muslijevski über Stange mit dem vierten Tor für den FSV.
Danach kam es, warum auch immer, zu einem Bruch im Spiel. Plötzlich nahm der bis dahin harmlose VfB das heft des Handelns in die Hand. Zwei schnelle Tore durch Wolfrum und Kunath, 5:0 Ecken in zwanzig Minuten und vier tolle Rettungstaten von Rudorf bis zur 80. Minute sind ein Indiz dafür. Der VfB schöpfte in dieser Phase Hoffnung, die Partie noch kippen zu können. Die starb jedoch, als Oertel mit dem fünften Weischlitzer Tor den Deckel auf dieses Spiel legte.
Das war ein Auftakt nach Maß. Jetzt gilt es, darauf aufzubauen. Am kommenden Samstag ist die Mannschaft spielfrei, ehe sie 14 Tagen zu Hause auf die die spielstarke zweite Mannschaft von Merkur Oelsnitz trifft, gegen die bisher noch nie gepunktet werden konnte. – Autor: E. K.
Trainer Enrico Kiefl (Weischlitz): “Ich war heute sehr angespannt, weil es in diesem Spiel wirklich schon um viel ging. Was die Jungs in den ersten 60Minuten gezeigt haben, war aller Ehren wert. Es wurde vieles umgesetzt, was wir besprochen und in Trainingseinheiten probiert hatten. Leider hatten wir auch wieder eine Phase, in der wir den Gegner stark machten und eben in einen Schlaf verfielen. Hoffentlich ist die Verletzung von Justin Weimann nicht schwerwiegender. Ich wünsche ihm gute Besserung an.“