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Spielbericht

FSV nutzt Stahlbau-Misere konsequent

von Karl-Heinz Ebener · 21.10.2019, 18:53 Uhr · 0 Leser

Der SG fehlten 5 wichtige Akteure aufgrund von Urlaub, Verletzung und Sperre. Diesen Vorteil wollten die Männer von Trainer Kiefl nutzen, um sich endlich freizuschwimmen. Aber sie taten sich in den ersten Minuten des Spiels sehr schwer gegen eine defensiv gut gestaffelte Plauener Mannschaft, die ihre Chance über Konter suchte. Weischlitz lud dabei die Gäste des Öfteren mit schlampigen Pässen ein. So kamen Möckel(16.) und Schubert (19.) zu guten Abschlussmöglichkeiten für Plauen.

Aber mit der ersten wirklich gefährlichen Aktion (23.) des FSV gelang auch gleich das Führungstor.

Oertels Flanke nickte Weimann zum 1:0 ein. Doch Sicherheit kehrte damit im Weischlitzer Spiel nicht ein. Häufige Ballverluste hätten durchaus zum Ausgleich führen können. Erst scheiterte Müller (25.) mit Freistoß aus 20 Metern, dann kam Möckel (29.) frei zum Abschluss ehe Müller (39.) die Kugel über das Tor setzte.

In der 40. Minute die Erlösung bei den Hausherren. Rentzsch fing einen langen Ball ab und köpfte diesen zu Stange. Dieser vernaschte im Strafraum einen Gegner und schob den Ball zur 2:0-Führung ein. Zwei Minuten später besaß er sogar die Chance zum dritten Weischlitzer Treffer, aber er wurde nach gutem Zuspiel von Oertel im Strafraum geblockt.

Leider musste der Plauener Hoffmann in der Halbzeit vom Rettungswagen wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs ins Plauener Krankenhaus gebracht werden. Der FSV wünscht ihm auf diesem Weg gute Besserung und schnelle Genesung.

Nach dem Wiederanpfiff besaß der Stahlbau abermals die ersten Chancen. Diesmal setzten Schubert (48.) und Müller (49.) die Schüsse über das Tor von Weischlitzs Keeper Schubert.

Das Spiel plätscherte nun etwas dahin und auch die Tormöglichkeiten auf beiden Seiten (Weischlitz: Egelkraut/50., Stange/60., Jacob/62. Weimann/64. – Plauen: Hartung/61., Müller/70.) änderten nichts am Ergebnis.

Die letzte Viertelstunde hatte es dann in sich. In der 76. Minute ließ der Plauener Keeper einen Schuss nach vorn abklatschen und Oertel bedankte sich mit dem Treffer zum 3:0 dafür. Nur zwei Minuten später stand wieder der Plauener Keeper im Mittelpunkt. Er war sehr weit aufgerückt vor seinem Tor, als er einen Ball der Weischlitzer abfing und diesen Gork auf dem Fuß servierte. Der traf mit dem Tor des Tages aus gut 50 Metern ins leere Tor zum 4:0.

In der 81.Minute wurde Rentzsch im Strafraum gefoult und Muslijevski versenkte den fälligen Elfmeter zum 5:0. Kurz darauf musste Trainer Kiefl Oertel blutend vom Platz nehmen, nachdem dieser in der gegnerischen Hälfte mit dem Stollen von Hartung im Gesicht getroffen wurde.

Der eingewechselte Bauer trug sich eine Minute später auch noch in die Torschützenliste ein. Der kurz vorher ins Spiel gekommene Vierling zog aus 30 Metern einfach mal ab. Den harten Schuss ließ der Torwart nach vorn prallen und Bauer staubte zum 6:0 ab. Kurz darauf war Schluss. Ob der Sieg das Selbstvertrauen der Kiefl-Männer gesteigert hat, muss sich beim kommenden Auftritt in Adorf zeigen. – Autor: E. K.

Enrico Kiefl, FSV-Trainer: „Wir können den Sieg gut einzuschätzen und wissen, dass wir uns aufgrund der personellen Probleme beim Stahlbau darauf nichts einbilden dürfen. Trotzdem ist es schön, dass die Jungs mal etwas fürs Selbstvertrauen getan haben. Nun hoffe ich, dass wir wieder mal eine Serie wie im vergangenen Jahr starten können. Ich wünsche dem Plauener Spieler Hoffmann im Namen meiner Mannschaft gute Besserung und eine schnelle Genesung.“