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Ligavorschau

Fleischwangen setzt auf eine stabile Abwehr

Fußball-Kreisliga B, Staffel 3, vor dem Start in die Restrunde (Teil 2)

von Schwäbische Zeitung / Von Marc Dittmann · 31.03.2016, 10:26 Uhr · 0 Leser

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Bad Saulgau / sz - Im zweiten Teil unserer Vorschau der Kreisliga B 3 zum Rückrundenstart stellen wir die verbliebenen Mannschaften vor.

SV Fleischwangen: Auch der Tabellenzweite hatte eine alles andere als eine leichte Vorbereitung. "Die Platzverhältnisse waren schwierig,", sagt Trainer Martin Bertel, der die Mannschaft in seinem zweiten Jahr auf Platz zwei geführt hat, einige Zeit sogar die Liga anführte. Verantwortlich sieht er dafür auch die beiden neuen Spieler, die den Kader im Sommer verbreiterten: David Franq, der aus Ebenweiler kam und Yannik Riesmaier, der aus der eigenen Jugend kam. "Beide haben sich sehr gut integriert. Außerdem hatten wir keine Verletzten", sagt Bertel, der die Defensive mit der Umstellung auf zwei "Sechser" stabilisiert hat. In der Rückrunde will er mit seiner Mannschaft "oben dran bleiben."

FV Altshausen II: Trainer Josef Häberle zieht ein positives Fazit der Vorbereitung. "Unser Ziel ist es, noch einmal in die Vergabe des Relegationsplatzes anzugreifen." Optimistisch stimmt ihn der Zuwachs aus dem Reservoir der Asylbewerber, die zum Verein stießen. "Da sind schon einige Gute dabei", so Häberle. Allerdings hat auch er das Problem, dass er als Trainer einer zweiten Mannschaft keine Konstanz in seinen Kader bekommt. "In der Vorrunde mussten wir einige Spieler an die erste Mannschaft abstellen, ich bin jedes Mal mit einer anderen Mannschaft auf dem Platz gestanden."

SG Hochberg/FV Bad Saulgau II: Einen Trainerwechsel hat es bei der SG gegeben. Tayfun Uzunpolat wurde durch das Duo Anton Buck/Dieter Pfeiffer ersetzt. "Wir wollten uns zum Saisonende ohnehin trennen, jetzt kam das eben schon in der Winterpause", sagt Spielleiter Dieter Pfeiffer. Viel verspricht er sich von "Rückkehrer" Ralph Henning, der die Mannschaft mit seiner Erfahrung führen soll. Die Mannschaft begann aufgrund des Trainerwechsels erst Anfang März mit der Vorbereitung, das für 28. März vorgesehene Spiel wurde verlegt. "Wir sind zwar acht Punkte von Platz zwei entfernt, aber wenn die beiden vorne schwächeln, wollen wir da sein",so Pfeiffer, der die Relegation als Ziel ausgibt.

FV Bad Schussenried II: "Das war nicht zufriedenstellend", sagt Trainer Stefan Buck. "Weder die Vorrunde, noch die Vorbereitung. Aber ich weiß noch nicht, woran es liegt", erklärt er, in den kommenden Wochen noch Ursachenforschung betreiben zu wollen. "War die Vorbereitung zu lang, haben wir zu früh angefangen, ich weiß es nicht", so der Coach zur Lage. Ein Problem ist sicherlich die lange Verletztenliste der ersten Mannschaft. "Teilweise mussten wir in der ersten Mannschaft bis zu sechs Spielern ersetzen", erklärt Buck.

SV Hohentengen II: "Für uns hat der Nichtabstieg der ersten Mannschaft absolute Priorität", sagt Hohentengens Trainer Lorenz Stumpp. In der Vorrunde musste die zweite Mannschaft viele Spieler an die erste Mannschaft abstellen, da viele Stammkräfte der ersten Mannschaft verletzt ausfielen. "Das hat sich wie ein roter Faden durch die Vorrunde gezogen. Aber: Das ist halt so", sagt Stumpp. Habe man viele verletzte Spieler in der ersten Mannschaft, dann spielten die in der ersten Mannschaft, die in der zweiten auf dem Sprung seien.

SV Ebenweiler II: Die Trainingsbeteiligung spiegele die Ambitionen wider, die seine Mannschaft habe, so Trainer Georg Gindele, der trotzdem darauf hofft, dass seine Mannschaft in der Rückrunde erfolgreicher spielt als in der Vorrunde: "Unser Ziel sind zwei Saisonsiege", setzt er die Erwartungen niedrig an. In der Rückrunde erhofft er sich etwas mehr Handlungsspielraum, weil einige Jugendspieler zum Gesamtkader hinzustoßen und Gindele denen Einsatzzeiten einräumt, die es "oben" nicht schaffen.