
In der Partie gegen Quitt Ankum am vergangenen Sonntag hatten die Rot-Weißen einerseits eine Menge Glück, andererseits auch jede menge Pech: Glück, da die Mannschaft von Trainer Jörg Baumann schon zur Halbzeit mit 0:3 zurück lag und sich mit einem Kraftakt zurück in das Spiel kämpfte - nach 70. Minuten glich Henning Wiggers zum 3:3 aus. Pech, weil der TSV zehn Minuten vor dem Ende sogar noch die Möglichkeit auf den ersten Saisonsieg hatte: Christopher Boße und Daniel Bauer scheiterten allerdings innerhalb von einer Minute jeweils vom Elfmeterpunkt. Boße war nach seinem verschossenen Strafstoß im Nachschuss erneut gefoult worden, doch auch Bauer brachte den Ball nicht im Tor unter.
,,Aufgrund der starken zweiten Halbzeit sind es für uns zwei verlorene Zähler", haderte Ko-Trainer Thomas Jurczyk. ,,Wir werden aber auf die Leistung der zweiten 45 Minuten aufbauen und wissen jetzt, dass wir in dieser Liga eine Chance haben."
Leichter werden die Aufgaben in der Zukunft sicher nicht: Der nächste Gegner ist der Spitzenreiter aus Bersenbrück, in der Woche darauf kommt es dann zum Duell gegen den direkten Konkurrenten TuS Borgloh. ,,Die Gegner sind uns egal, wir sind heiß", gibt sich Jurczyk kämpferisch. Spätestens dann sollte der erste Dreier auf dem Punktekonto verbucht werden. Am Besten mit etwas mehr Glück als Pech.