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Favoritenrollen klar verteilt?

KLA GELNHAUSEN: +++ Torfabrik Rothenbergen zu Gast in Salmünster +++ Wächtersbach empfängt Neuling Alzenau ll +++

von Nico Roeder · 22.08.2017, 10:45 Uhr · 0 Leser
F: Senzel
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Zwei Spiele stehen in der Kreisliga A Gelnhausen am Mittwoch (19:30 Uhr) an. Mit Salmünster vs. Rothenbergen und Alzenau ll vs. Wächstersbach rechnen wohl nicht wenige mit klaren Siegen für die Bayern und im anderen Spiel die Germanen aus Rothenbergen. Doch können die zwei Teams ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden?

SV 1913 Salmünster vs. FC Germania Rothenbergen

Auf den ersten Blick scheinen die Rollenverhältnisse dieser Partie deutlich geregelt zu sein. Salmünster (drei Punkte aus drei Spielen) und Rothenbergen (sieben Punkte aus den ersten drei Spielen) werden wohl getrennte Wege in der laufenden Saison gehen. Ob es ein erneutes Schaulaufen der Germanen gibt, wie am vergangenen Wochenende gegen schlichtweg überforderte Röther (11:0), bleibt abzuwarten. Während gegen Wächstersbach ein wichtiger Dreier am ersten Spieltag eingefahren werden konnte, verlor man darauf gegen Neuenhaßlau und Mernes, die beide nach vier Spielen noch ungeschlagen sind. Auf der anderen Seite langt ein Blick auf das Torverhältnis der Gäste (21 Tore in drei Spielen), um klar sehen zu können, was Rothenbergen in dieser Saison im Stande ist zu leisten. Kommt der Sturmtank um Julian Schadt, Tim Noll und Yahya Basaran erst einmal ins Rollen, wird es für die verteidigende Mannschaft sehr schwer, diesen aufzuhalten. Bis auf den noch gesperrten Abwehrchef Kevin Lee Branham reist die Gottschalk-Elf in Bestbesetzung nach Salmünster.

FC Bayern Alzenau ll vs. FC Germania 08 Wächtersbach

Das wohl unangenehmste Spiel der Hinrunde haben die Alzenauer nach der verdienten 3:0–Niederlage in Wirtheim hinter sich gebracht. Alzenau hatte zwar mehr Ballbesitz, doch bis auf wenige Fernschüsse ließ die Wolf-Elf nichts anbrennen und Alzenau fand keine Mittel, ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Für Mittwoch ist das Trainergespann um Hock und Wegmann sicher, „dass die Mannschaft eine Reaktion zeigen wird.“ Sollte sie auch, will man weiter oben mitspielen. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung. Wächtersbach hat erst zwei Spiele (ein Sieg, eine Niederlage) absolviert und man weiß noch nicht, wo der Weg der in der Spielzeit 17/18 hinführt. Bleibt abzuwarten, ob Alzenau seiner Favoritenrolle gerecht wird oder es für den Aufstiegsaspiranten zum nächsten Dämpfer kommt.