
Bereits am Samstag trafen mit dem SV Mölkau 04 und der SpVgg Leipzig zwei Stadtklasse-Teams aufeinander. In einem Match, welches vorrangig von der Spannung lebte, fiel das Tor des Tages durch Marcus Weiß bereits in der 14. Spielminute. Die Platzherren steckten zwar nie auf, konnten den Abwehrriegel der weiterhin gegentorlosen Spielvereinigung aber nicht mehr knacken und so war für die Heinecke-Elf im Viertelfinale des Stadtpokals Endstation.
Einen Tag darauf sollte dann die große Live-Konferenz der übrigen Partien, welche zeitgleich ausgetragen wurden, stattfinden. Dabei sollte lange Zeit nicht viel auf den Sportplätzen passieren, ehe der SV Lindenau 1848 gegen Liga-Konkurrent SV Brehmer Leipzig durch Christian Bellstedt in der 35. Spielminute den ersten Treffer erzielte. Nach der Pause investierten die Gäste nun mehr, scheiterten aber letztlich an den eigenen Nerven. Gleich drei Mal lud man den Gegner mit eigenen Ungenauigkeiten zum Toreschießen ein - Ken Schreiber und zwei Mal Peter Pöschel wussten dies zu nutzen und führten den SVL zum am Ende deutlichen 4:0-Erfolg und dem damit verbundenen Einzug in die Vorschlussrunde.
TSV Wahren und Eintracht Leipzig-Süd komplettieren das Halbfinal-Quartett
Für eine weitere Überraschung wollte der Vertreter der 1. Kreisklasse Staffel II, der SV Schleußig 1990, in seinem Spiel gegen den TSV 1893 Leipzig-Wahren sorgen. Doch dazu sollte es nicht kommen, denn die Gäste konnten mit einem Doppelschlag vor der Pause durch Felix Hempel und Kenny Wolff die Weichen früh auf Sieg stellen. Nach der Pause verkürzte der SVS durch einen verwandelten Strafstoß von Martin Heilemann noch einmal auf 1:2 und blies zur Schlussoffensive, doch die Wahrener erwiesen sich an diesem Tage als das cleverere Team und so nutzte man durch Christopher Wolff und Daniel Artmann zwei weitere Gelegenheiten zum 1:4-Endstand.
Als heißer Kandidat auf den "Pott" im Wernesgrüner Stadtpokal erwies sich erneut der Stadtligist SV Eintracht Leipzig-Süd, der sich auch beim Favoritenschreck von der SG Leipzig-Bienitz keine Blöße gab und mit einem 3:0-Erfolg in das Semifinale einzog. Aber dorthin war es, vor allem in der ersten Hälfte, ein harter Weg. So verkaufte sich der Kreisklassist äußerst teuer und hätte durchaus in Front gehen können, scheiterte aber. Erst eine Standardsituation nach einer knappen Stunde, die Alex Siegl im Nachschuss verwerten konnte, brachte die ELS-Kicker auf die Siegerstraße. In der Folge schwanden auch bei den Bienitzern die Kräfte und so schraubte die Göttsches-Elf durch Treffer von Martin Leiding und Christian Laubert das Ergebnis noch auf 0:3 in die Höhe.
Die Halbfinals werden nun am Pfingstwochenende ausgespielt - die Ansetzungen werden nach der ausstehenden Auslosung vorgenommen.