Esenshamm verliert bei Titelanwärter in Nachspielzeit
von Wolfgang Grave · 05.08.2013, 05:06 Uhr · 0 Leser
Der TVE (in Rot) hatte in Wildeshausen -Pech. Bild: HillerNach den Worten von Esenshamms Trainer Kai Künning hatten sich alle Beteiligten eigentlich schon mit einem Remis abgefunden, ,,aber dann zeigt der Schiedsrichter plötzlich eine vierminütige Nachspielzeit an", sagte Künning und kritisierte die Entscheidung des Schiedsrichters Mirko Kornau, weil es in der zweiten Halbzeit bis auf eine einminütige Trinkpause keine Unterbrechungen gegeben habe.
Doch schon vor der Partie hatte Künning Hiobsbotschaften verkraften müssen. Gleich sechs Spieler fehlten. ,,Wir hätten mit einem Kleinbus für Verletzte anreisen können", sagte Fußballobmann Siegfried Adamietz, der sich nach eigenem Bekunden schwarzärgerte.
Trotzdem spielte der TVE in der ersten Halbzeit hervorragend. In der 14. Minute schoss Bünyamin Kapakli die Gäste nach einer Vorlage von Norman Preuß in Führung. Fünf Minuten später hätte er fast das 2:0 geschossen, aber Wildeshausens Torwart Florian Rohe hielt seinen Kopfball mit einer Glanzparade.
Dann schlug das Verletzungspech zu: In der 39. Minute musste Jan Frerichs den Platz mit einer schweren Schulterverletzung verlassen. Künning wechselte Luiz Bos ein, der in den Sturm ging und beorderte dafür Bünyamin Kapakli nach hinten.
Nach der Pause steigerte sich Wildeshausen. ,,Außerdem mussten wir unserer starken ersten Halbzeit Tribut zollen", sagte Künning. Seine Mannschaft spielte etwas defensiver und kassierte in der 54. Minute den Ausgleich durch Benjamin Bohrer.
Anschließend hielt Esenshamms Abwehr. Doch in der dritten Minute der Nachspielzeit brachte Catalin Cotarcea Bohrer im Esenshammer Strafraum zu Fall. Den Strafstoß verwandelte der Gefoulte eiskalt. Künning war fassungslos: ,,In dieser Situation darf der Schiedsrichter keinen Elfmeter pfeifen."
Anschließend warfen die Gäste alles nach vorne - und wurden ausgekontert: Maximilian Seidel machte in der fünften Minute der Nachspielzeit alles klar. ,,Ich bin zwar frustriert, aber wir haben uns hier toll präsentiert", sagte Künning. Adamietz sah es ähnlich. ,,Es wäre mehr drin gewesen."
Tore: 0:1 Kapakli (14.), 1:1, 2:1 Bohrer (54.; 90+3 Foulelfmeter), 3:1 Seidel (90+5).
TVE: Strahlmann - Cotarcea, Rattay, Döscher, Frerichs (39. Bos), Gündogdu (59. Sulayman), Neves-Nunes, Cichon, Kapakli, Preuß, Nisan.
Nach den Worten von Esenshamms Trainer Kai Künning hatten sich alle Beteiligten eigentlich schon mit einem Remis abgefunden, ,,aber dann zeigt der Schiedsrichter plötzlich eine vierminütige Nachspielzeit an", sagte Künning und kritisierte die Entscheidung des Schiedsrichters Mirko Kornau, weil es in der zweiten Halbzeit bis auf eine einminütige Trinkpause keine Unterbrechungen gegeben habe.
Doch schon vor der Partie hatte Künning Hiobsbotschaften verkraften müssen. Gleich sechs Spieler fehlten. ,,Wir hätten mit einem Kleinbus für Verletzte anreisen können", sagte Fußballobmann Siegfried Adamietz, der sich nach eigenem Bekunden schwarzärgerte.
Trotzdem spielte der TVE in der ersten Halbzeit hervorragend. In der 14. Minute schoss Bünyamin Kapakli die Gäste nach einer Vorlage von Norman Preuß in Führung. Fünf Minuten später hätte er fast das 2:0 geschossen, aber Wildeshausens Torwart Florian Rohe hielt seinen Kopfball mit einer Glanzparade.
Dann schlug das Verletzungspech zu: In der 39. Minute musste Jan Frerichs den Platz mit einer schweren Schulterverletzung verlassen. Künning wechselte Luiz Bos ein, der in den Sturm ging und beorderte dafür Bünyamin Kapakli nach hinten.
Nach der Pause steigerte sich Wildeshausen. ,,Außerdem mussten wir unserer starken ersten Halbzeit Tribut zollen", sagte Künning. Seine Mannschaft spielte etwas defensiver und kassierte in der 54. Minute den Ausgleich durch Benjamin Bohrer.
Anschließend hielt Esenshamms Abwehr. Doch in der dritten Minute der Nachspielzeit brachte Catalin Cotarcea Bohrer im Esenshammer Strafraum zu Fall. Den Strafstoß verwandelte der Gefoulte eiskalt. Künning war fassungslos: ,,In dieser Situation darf der Schiedsrichter keinen Elfmeter pfeifen."
Anschließend warfen die Gäste alles nach vorne - und wurden ausgekontert: Maximilian Seidel machte in der fünften Minute der Nachspielzeit alles klar. ,,Ich bin zwar frustriert, aber wir haben uns hier toll präsentiert", sagte Künning. Adamietz sah es ähnlich. ,,Es wäre mehr drin gewesen."
Tore: 0:1 Kapakli (14.), 1:1, 2:1 Bohrer (54.; 90+3 Foulelfmeter), 3:1 Seidel (90+5).
TVE: Strahlmann - Cotarcea, Rattay, Döscher, Frerichs (39. Bos), Gündogdu (59. Sulayman), Neves-Nunes, Cichon, Kapakli, Preuß, Nisan.