
Der TSV Riemsloh hat sich die ersten Punkte der laufenden Kreisligasaison gesichert. Am Freitagabend gewann das Ligaschlusslicht verdient mit 2:0 bei der SG Wimmer/Lintorf. Auch der TV Wellingholzhausen siegte.
„Der Sieg ist absolut verdient“, lautete das Fazit des erleichterten TSV-Trainers Thomas Falke. Im neunten Saisonspiel hatte sein Team den Bock umgestoßen und die ersten Zähler der Spielzeit gesammelt. Dabei erwischten die Gäste in Wimmer einen guten Start. „In der ersten Halbzeit waren wir deutlich überlegen, haben den schlecht bespielbaren Platz und den Kampf angenommen, kaum Zweikämpfe verloren. Wir hatten viele Chancen, haben aber nur ein Tor erzielt. Wimmer kam nur einmal gefährlich vor das Tor“, beschreibt Falke die ersten 45 Minuten.
Johannes Polle hatte den TSV im ersten Durchgang mit 1:0 in Führung gebracht (25.). „Die Halbzeitführung war verdient“, betonte Falke. In der zweiten Halbzeit verlegte sich Riemsloh zeitweise auf Konter und hätte nachlegen können. Auf der anderen Seite bewahrte TSV-Keeper Torwart Arne Häfner sein Team vor dem Ausgleich. Kurz vor Schluss vollendete Hendrik Brune einen Konter der Gäste zum 2:0-Endstand (90.). Mit dem ersten Sieg verkürzte Riemsloh den Abstand auf das rettende Ufer auf drei Punkte.
Wellingholzhausen besiegt Hunteburg mit 2:1
Als „so schwer wie erwartet“ bewertete Wellingholzhausens Trainer Mathias Lührmann die Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten vom Hunteburger SV, die der WTV am Sonntag schließlich mit einem 2:1 bewältigte. Die Partie sei auf dem harten und unebenen Platz vor allem durch Kampf geprägt gewesen. „Wir haben alles reingeworfen“, bescheinigte der Coach seiner Mannschaft eine „kämpferische Top-Leistung“. Dank des Sieges, der siebte in der laufenden Saison, kletterte sein Team auf den zweiten Platz.
Nach gut einer halben Stunde hatte Florian Brinkmann die Gastgeber nach einem Freistoß von Lukas Lamping in Führung gebracht. In der Schlussphase sorgten zwei eingewechselte Spieler für das nächste Tor: Jannis Kuhlmann bediente Julian Demuth, der zum 2:0 traf. Die Entscheidung? In den letzten Minuten wurde es noch einmal eng, weil Benjamin Heinrich einen aus WTV-Sicht umstrittenen Elfmeter zum Anschluss für Hunteburg nutzte. Doch: „Am Ende haben wir verdient gewonnen“, meinte Lührmann, der insbesondere für Florian Knappe lobende Worte fand: „Er habe kaum einen Zweikampf verloren. Ein bärenstarkes Spiel.“ Getrübt wurde der Erfolg durch eine Verletzung, die sich Steffen Ebker zugezogen hat.