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Der Spieltag

Erster Aprilspieltag bringt Wechsel an der Tabellenspitze

STV Urweiler verspielt beim 2:3 Tabellenspitze in Baltersweiler. SG Scheuern zieht vorbei. Dirmingen macht das Dutzend voll. 12:1 an der Römerstraße.

von Dieter Steinmann · 03.04.2022, 20:53 Uhr · 0 Leser
Wem der große Wurf gelungen...
Wem der große Wurf gelungen... – Foto: SG Scheuern

SV Balterweiler - STV Urweiler 3:2

SG Scheuern - SG Gronig 5:0

SG NoWo II - SG Dirmingen 1:12

FSG Ottweiler II - SG Peterberg 0:4

TuS Fürth - SV Bliesen 2:3

TSV Sotzweiler - Hasborn II 2:2

300 Zuschauer wollten trotz der strengen Temperaturen das Derby zwischen dem SV Baltersweiler und dem Tabellenführer aus Urweiler sehen. Und es lohnte sich. Frieren mussten sie nicht, denn beide Teams lieferten eine unterhaltsame und aufregende Partie. Die Gastgeber erwischten den viel besseren Start und lagen bereits nach sieben Minuten durch den Treffer von Raffael Hess in Front. Nur fünfzehn Minuten später konnten sie sogar auf 2:0 erhöhen (André Mittermüller) und es sah insgesamt gar nicht gut aus für die Gäste, die auch in den letzten Begegnungen schon ihre Schwierigkeiten hatten, richtig ins Spiel zu kommen. Abgeschrieben hatte sie aber noch niemand, denn es ging stetig hin und her und der STV hatte seine Möglichkeiten. Noch vor der Pause nutzte Spielertrainer Jan Stutz eine davon und es hieß nur noch 1:2. Alles wieder drin also in diesem Toppspiel des Tages. Und tatsächlich glichen die Gäste unmittelbar nach Wiederanpfiff aus. Yannick Maurer (50.) traf und die Begegnung war wieder völlig offen. „Beide Mannschaften haben den Zuschauern so richtig etwas geboten“, berichtete SVB-Betreuer Matthias Zell. „Es ging ständig hin und her, wirklich ein tolles Spiel.“ Am Ende hatte der SVB die eine Situation mehr und konnte den Sack zumachen. Manuel Bauers Treffer (60.) entschied das Derby zugunsten des SVB, der sich vielleicht wieder ein wenig ausrechnen kann in Punkto Relegationsplatz. Gästetrainer Jan Stutz erkannte die Niederlage an: „Im Großen und Ganzen geht der Sieg für Baltersweiler in Ordnung, weil wir eben gerade in der ersten Halbzeit die Gegentore zu einfach bekommen haben. Wir sind aber auch gut wieder zurückgekommen und haben nächste Woche die Chance, die Niederlage gut zu machen und uns die Tabellenführung zurück zu holen.“

Dann nämlich empfängt der STV Urweiler den neuen Tabellenführer, die SG Scheuern-St./Dörsdorf, die es an diesem Sonntagnachmittag mit den zuletzt aufstrebenden Kickern der SG Gronig-Oberthal zu tun hatte. Es dauerte ein wenig, bis die Truppe um Spielertrainer Patrick Beia die Gäste so richtig in den Griff bekommen und mit dem 1:0 in der 30. Minute durch Alessandro Baus den Widerstand brechen konnte. In der zweiten Hälfte dagegen dominierten die Gastgeber das Geschehen eindeutig und die Tore von Timo Schmidt (48., 66.) und Luca Schmidt (69, 71.) brachten am Ende ein doch eindeutige Ergebnis. Dreimal legte Ghassan Al Zaher auf und zählte damit zu den besten Spielern auf dem Platz. „Es fühlt sich sehr gut an, jetzt endlich mal da oben zu stehen“, resümierte Coach Patrick Beia zufrieden.

Die Fans, die sich am Nachmittag zur Partie in die Römerstraße in Wolfersweiler begeben hatten, erlebten ein ganz besonderes Spiel. Die SG NoWo II, wie sich die Gemeinschaft der Wolfersweiler und Nohfeldener einfachhalber nennt, geriet komplett unter die Räder der Angriffsmaschinerie der Gäste aus Dirmingen-Berschweiler. Ein 1:12 sieht man in der Bezirksliga St. Wendel nicht all zu häufig. Keine Partei wollte nach Abpfiff dazu etwas sagen, was auch wohl nicht unbedingt nötig ist. Auf der einen Seite muss wohl irgendwie alles geklappt, auf der anderen Seite eben gar nichts geklappt haben. Auch solche Spiele gibt es.

Zwei weitere Gästesiege gab es am 21. Spieltag zu vermelden. Die SG Peterberg konnte sich mit 4:0 beim Tabellenvorletzten SG Ottweiler durchsetzen und der SV Bliesen siegte knapp beim Tabellenletzten Fürth. Am Ende hieß es 3:2 für das Team von Trainer Jean-Marc Gregoire, der die Partie so beschrieb: „Es ist uns nach dem 11:0 gegen Ottweiler letzte Woche diesmal etwas schwer gefallen, die Konzentration hoch zu halten. Da sind meine Jungs ein bisschen mit der Laissez-faire-Einstellung in das Spiel rein und haben wohl gedacht, das erledigt sich von selbst. Das funktioniert aber nicht, denn Fürth ist und bleibt ein Gegner, der auch immer mitspielen kann.“ Verdient war der Sieg aber allemal und am Ende zählte nur der. Schiedlich friedlich mit einem 2:2 trennten sich außerdem die Teams des TSV Sotzweiler und der Zweiten des SV Hasborn.

Einmal mehr fielen auch an diesem Sonntag Begegnungen aus. Die SG Marpingen-Urexweiler II trat in Namborn nicht an, das Spiel des FC Niederkirchen gegen den SC Alsweiler wurde auf den 14. April, 19 Uhr neu angesetzt.