
"Ich habe den Verantwortlichen beim TSV Kleinrinderfeld mein Wort gegeben. Dieser Verein ist mein Favorit, ich werde in der nächsten Saison dort spielen", ließ Pascal Rausch auf FuPa-Nachfrage wissen. Kontakte bestanden schon seit längerer Zeit. Als Rausch im März 2012 beim Würzburger FV suspendiert wurde, durfte er in Kleinrinderfeld mittrainieren und lernte so das familiäre Umfeld kennen: "Das hat mir spontan gefallen." Da nun das Studium für den Lehrerberuf immer mehr in den Vordergrund tritt, muss der Fußball etwas kürzertreten: "Ich habe immer noch Spaß am Fußball, aber ich muss mich auch auf meinen Beruf konzentrieren. Daher war der Aufwand Regionalliga für mich nicht mehr zu stemmen. Ich habe auch ein Angebot des FC Eintracht Bamberg ausgeschlagen", so Pascal Rausch, dem weitere Anfragen vorlagen. Seit Mai gab es nun konkrete Verhandlungen.
Pascal Rausch ist verheiratet. Seine Frau hat das Staatsexamen Lehramt bereits hinter sich, sie wird im Herbst nach München ziehen, Pascal Rausch wird nächstes Jahr folgen. "Es besteht ja immer noch Kontakt zum SV Heimstetten, wo ich in der Saison 2007/08 gespielt habe. Dahin werde ich mich wohl im nächsten Jahr verändern", gibt Rausch seine Pläne preis. Doch zunächst wohnt der 24-Jährige, der in vier Jahren beim WFV von 2008 bis 2012 33 Tore geschossen hat, weiter in Würzburg: "Es war auch nicht so einfach den passenden Verein hier in der Region zu finden, der meinen Anforderungen entspricht. Beim TSV Kleinrinderfeld passt nun alles ideal." Mit Bastian Götzfried (28), der auch Lehramt studiert und früher ebenfalls beim WFV gespielt hat, trifft Rausch auf einen Studienkollegen, mit dem er auch in der Uni-Mannschaft gespielt hat. Zudem ist auch der neue TSV-Trainer Harald Funsch (49) Lehrer und war begeistert, als er vom Transfercoup hörte: "Ich kann es gar nicht glauben, dass Pascal Rausch zu uns wechselt." Rausch im Telefonat mit Funsch: "Ich bin davon überzeugt, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe."