
Robert Kirsch ist Verteidiger beim SV Pöllwitz, stand in der Hinrunde neun Mal für sein Team auf dem Platz. Klar, auch ihm gefällt die sportliche Situation aktuell ganz und gar nicht. „Sportlich fällt das Fazit ernüchternd aus. Wir sind im Angriff zu ungefährlich, standen dafür aber in der Defensive im Großteil der Spiele sicher“, sagt Kirsch. „Die erste Halbserie der Saison verlief für uns etwas unglücklich. Wir hatten immer wieder mit einem dezimierten Kader zu kämpfen. Dies hatte private und berufliche Gründe, aber auch Verletzungen, die teilweise noch aus der Vorsaison stammen, schnürten den Kader auf ein Minimum zusammen“, erklärt der Defensivspieler weiter.
Dass dabei neben dem sportlichen Aufwind vor allem ein Wunsch im Vordergrund steht, liegt auf der Hand. Das Lazarett soll sich lichten: „Wir wünschen uns für die Rückrunde, dass die Mannschaft von schweren Verletzungen verschont bleibt, die rückkehrenden Verletzten schnell wieder fit werden und wir unser Ziel Tabellenmittelfeld sicher erreichen“, so Robert Kirsch. Drei Neuzugänge werden dabei mithelfen. Dabei sind mit Benjamin Heinze und Sebastian Dunger zwei bekannte Gesichter dabei. Heinze kehrt nach eineinhalb Jahren aus Zeulenroda zurück, Dunger wurde reaktiviert. Weiterhin verstärkt Martin Anders die Pöllwitzre. Er stand in den letzten Jahren für den VSG Cottengrün 46 Mal in der Kreisklasse auf dem Feld und erzielte dabei 12 Tore.
Der Vorbereitungsstart beim SV Pöllwitz ist Ende Januar geplant. „Großteils wird sich die Vorbereitung auf dem heimischen Trainingsgelände abspielen“, sagt Kirsch. Am 29.02. geht es zum ersten Mal um die Wurst – Dann steht die Partie gegen den 1. FC Greiz II an. Es folgen die Duelle gegen Ronneburg und Langenwetzendorf.