
In der Verbandsliga Süd empfängt Rot-Weiß Darmstadt den FC Bensheim. Viktoria Urberach will nach der 2:4-Heimpleite vom Dienstag einen Sieg gegen Eintracht Wald-Michelbach einfahren. Germania Ober-Roden wartet noch auf den ersten Heimsieg und will gegen den SC Hanau an den 7:1-Kantersieg gegen Frankfurt anknüpfen. Bei Türk Friedberg will die TS Ober-Roden nach der Negativserie wieder einen Erfolg feiern. Der FC Alsbach ist spielfrei.
Viktoria Urberach – Eintracht Wald-Michelbach (Samstag, 15.30 Uhr)
„Wir müssen nun aus den Heimspielen die Punkte ziehen, die wir zuletzt nicht holen konnten. Die Mannschaft hat auch gestern Willen gezeigt, aber wir machen einfach zu viele Fehler in der Abwehr“, sagte Urberachs Co-Trainer Marco Saul im Nachgang der Niederlage gegen Hanau und erwartet auch für Samstag ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft, die zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen geholt hat: „Wald-Michelbach ist physisch sehr stark, und sie haben gezeigt, dass sie auch kurz vor Schluss noch Spiele drehen können. Wir müssen die Aufgabe spielerisch lösen und uns wieder auf unsere Stärken besinnen.“
Türk Friedberg – TS Ober-Roden (Sonntag, 15 Uhr)
„Zuletzt haben wir viele Rückschläge hinnehmen müssen, aber wir haben eine junge Mannschaft, die auch daran wachsen wird. Trotz allem müssen wir unsere Chancenverwertung verbessern und an unserer Anfälligkeit bei Standards arbeiten“, fordert TS-Trainer Daniel Nister, der am Sonntag die rotgesperrten Veisoglu und Profumo sowie die verletzten Djordjevic, Suljic und Barowski ersetzen muss. Nister erwartet ein ähnliches Auftreten des Gegners wie in der letzten Spielzeit: „Friedberg wird wieder auf das schnelle Spiel setzen, das ihnen liegt. Aber wir haben bereits gesehen, dass sie sich ohne die Räume, die sie brauchen, schwertun. Hier gilt es anzusetzen und über eine geschlossene Mannschaftsleistung aufzutrumpfen.“
Germania Ober-Roden – SC Hanau (Sonntag, 15 Uhr)
„Das war schon ein bemerkenswerter Kantersieg. Marco hat nach seiner Einwechslung wieder ein sensationelles Spiel hingelegt“, zeigte sich Ober-Rodens Vorsitzender Norbert Rink sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und hob nochmal Marco Christophori-Como hervor, der am Sonntag die Torjägerkanone für die abgelaufene Saison entgegennehmen darf und auch in dieser Saison wieder gut vorgelegt hat mit 16 Toren bei acht Einsätzen. Die personelle Situation bei der Germania hat sich entspannt, nur die langzeitverletzten Ermert und Yilmaz fallen aus. Auch wenn Hanau der Rolle als Meisterschaftsfavorit bislang nicht gerecht werden konnte, erwartet Rink keine einfache Partie: „Nachdem Antonio Abbruzzese das Traineramt übernommen hat, ist sicherlich einiges möglich. Die Mannschaft will zeigen, dass sie nicht umsonst so hoch gehandelt worden ist.“ Für die eigene Mannschaft, die bisher nur auswärts gewinnen konnte, wäre es einmal Zeit vor heimischem Publikum.
Rot-Weiß Darmstadt – FC Bensheim (Sonntag, 15 Uhr)
„Wir wollen die positive Stimmung mitnehmen, und eine gewisse Erleichterung ist nach dem Sieg natürlich da. Aber wir müssen jetzt nachlegen“, fasste Darmstadts Trainer Dominik Lohrer den 2:0-Sieg gegen die TS Ober-Roden zusammen. Torhüter Scholz wird verletzt ausfallen, und der Einsatz von Felter ist fraglich. Baldes und Geschka werden aus privaten Gründen fehlen, aber Deusser kehrt nach einer Rotsperre in den Kader zurück. Mit Bensheim erwartet Lohrer keinen leichten Gegner: „Es ist eine homogene Mannschaft, die den Zusammenhalt lebt. Mittlerweile haben sie die Vorgaben des Trainers sicher verinnerlicht und sich bisher nicht schlecht verkauft. Mit Patrick Bohn treffen wir auf einen Weggefährten aus der letztjährigen Hessenligasaison, was die Sache noch einmal interessanter macht.“