Empor will den Derbysieg
Schenkenberg empfängt "Klosterbrüder" zum Stelldichein
von Oliver Schwandt · 09.05.2014, 16:37 Uhr · 0 Leser
Verletzungsbedingt ist für Sebastian Busse (Pritzwalk) die Saison schon vorbei.Am 25. Spieltag gibt es einige Derbys in der Landesklasse West. So spielt u. a. Meyenburg gegen Pritzwalk, Fohrde gegen Friesack, Schönberg gegen Neuruppin und Schenkenberg gegen Lehnin. Nachfolgend gibt es alle Spiele in kompakter Kurzform.
SV Empor Schenkenberg – SV Kloster Lehnin (Hinspiel: 1:1):
Für die Hausherren wäre ein Sieg in diesem Derby sehr wichtig, will man wenigstens theoretisch noch die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Auch die „Klosterbrüder“ brauchen den Dreier, um noch den Abstieg zu vermeiden. „Mellin und Scherling fallen aus. Dafür rücken Schwerz und Richard Groß in die Mannschaft. Es zählen ja sowieso nur Siege im Abstiegskampf, ein Punkt ist fast schon zu wenig“, sagte Mannschaftsleiter Denny Rietz.
Eiche Weisen – Lok Brandenburg (Hinspiel: 1:0):
Eiche hat die letzten beiden Partien nicht verloren und kommt zum Saisonende immer besser in Fahrt. Stark ersatzgeschwächt reisen die Havelstädter in den hohen Norden. Ohne Schwandt, Prüfert, Breuer (alle Arbeit), Heinemann (Umzug) und Krüger (verletzt) sollte wenigstens ein Zähler beim Tabellenletzten möglich sein. „Natürlich wollen wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren. Aber das wird sicherlich nicht einfach“, sagte Co-Trainer Hans-Jürgen Göbeler.
Alemania Fohrde – Eintracht Friesack (Hinspiel: 3:2):
Mit 24 Zählern rangieren die Hausherren auf dem 12. Tabellenplatz, der den Abstieg bedeuten würden. Deshalb zählt für die Rose-Elf nur ein Dreier, wollen die Zuschauer in Fohrde auch nächste Saison Landesklassenfußball sehen. Die Fliederstädter, die mit 28 Punkten auf dem 10. Rang rangieren, benötigen ebenfalls jeden Zähler im Abstiegskampf. „Unter Berücksichtigung der Ausfälle von Ambrozik, Röder und Hohmann fahren wir mit einem guten Kader nach Fohrde und versuchen dort, dass Maximale aus dem Spiel mitzunehmen“, so Stürmer Jeffrey Kniestedt.
Vfl Nauen – FSV Veritas Wittenberge/Breese (Hinspiel: 0:2):
Heimcoach Wladimir Siverin kann bis auf seinen Routinier Jan Schönnebeck, der sich einer Achillissehnen-OP unterziehen muss, seine stärkste Elf auf´s Feld schicken. Anders sieht es bei Gästecoach Swen Bober aus. Er muss auf den gesperrten Marc Michitsch verzichten. „Uns erwartet mit Sicherheit eine heimstarke Nauener Elf. Wir müssen konzentriert spielen, Fehler vermeiden und im Angriff eiskalt sein, wenn wir erfolgreich sein wollen. Wir müssen die zwei Niederlagen aus den Köpfen bekommen und uns einfach auf unser Spiel konzentrieren“, so der Coach.
Einheit Perleberg – Falkensee/Finkenkrug II (Hinspiel: 6:2):
Der Tabellenzweite ist seit neun Spielen unbesiegt und geht als klarer Favorit gegen auswärtsschwache Randberliner. Allerdings fehlt Heimtrainer Frank Plokarz der gesperrte Patrick Mostaller. FF-Coach Andreas Treppmacher hat alle Mann zur Verfügung, allerdings verlor sein Team in dieser Spielzeit bereits acht Mal auf fremden Plätzen.
Meyenburger SV Wacker – Pritzwalker FHV (Hinspiel: 2:2):
Im Prignitzderby muss Wacker-Coach Raimund Mir auf die verletzten Raasch und Berger. „Natürlich wollen wie dieses Spiel gewinnen“, gibt Mir die Marschrichtung vor. „Wenn man nach den Ereignissen der letzten Wochen geht, ist Meyenburg klarer Favorit. Aber Derby' s haben immer Ihren eigenen Charakter. Wir wollen unbedingt etwas aus Meyenburg mitnehmen. Unsere Personaldecke entspannt sich ein wenig. Niemann, Münch und Rohde kehren zurück. Vogt ist wieder im Mannschaftstrainig. Kurzeinsatz nicht ausgeschlossen. Für Busse ist die Saison leider verletzungsbedingt zu Ende“, sagte Marko Bruhn, Co-Trainer des FHV.
SV 69 Schönberg – Union Neuruppin (Hinspiel: 1:1):
Ein weiteres interessantes Derby gibt es in Schönberg. Bei einem Heimerfolg kann die Grusa-Elf die Unioner wieder mehr in Bedrängnis im Abstiegskampf bringen. Mal sehen, wie viele Spieler Grusa am Samstag zusammen bekommt, sonst muss er erneut selbst auflaufen. „Klares Ziel ist der Sieg. Aber personell gehen wir immer mehr am Stock. Einige meiner Jungs müssen angeschlagen ran, leider“, so Gästecoach Stephan Ellfeldt.