
Bereits am Samstag spielt die SG gegen den TSV. In diesem Derby wird sich zeigen, ob die Helmstadter nach nur einem Ruhetag (Pokalspiel war am Donnerstag) wieder topfit sind, auch wenn manche Beobachter meinten, dass diese sich im Pokal bei der Niederlage in Rohrbach nicht gänzlich verausgabt hätten. Hergeschenkt haben sie sicher nichts. Die Waibstädter können nun zeigen, was der 8:1 Sieg gegen Türkspor Eppingen wert war oder ob es sich um eine Eintagsfliege handelte. Beiden fehlt es momentan an der Konstanz, so dass es hier nach Remis riecht.
Beide Teams hatten schon bessere Zeiten in der Kreisliga. Doch die SG wusste, dass es aufgrund des Kaders dieses Jahr sehr eng werden wird - und das scheint sich zu bestätigen. Gerade deswegen sollte der Blutberg wieder zu einer Festung werden. Da kommt der schwächelnde TSV zur richtigen Zeit, bei denen es ganz und gar nicht läuft. Erst ein Sieg auf dem Konto - das hatten sich die Verantwortlichen und Zuschauer anders vorgestellt.
Der SG fehlt immer noch der erste Sieg und der SV wird ungern die erste Mannschaft sein, die dafür herhalten muss. Knappe Niederlagen verfolgen die Treschklinger - auch das kann an die Nerven gehen. Aber ob die SG gerade dort etwas Zählbares holen kann?
Alles bestens beim FC Zuzenhausen II - Pokalhalbfinale und der vierte Platz sind Erfolge, die man so nicht zu diesem Zeitpunkt erwartet hatte. Da kann man auch mal zu Hause gegen den Spitzenreiter verlieren. Doch nun kommt der Aufsteiger aus Eppingen. Im Gepäck die "Empfehlung" aus Waibstadt mit acht Gegentreffern und dass es in der Kreisliga auch mal anders zugehen kann. Haben sich die Eppinger erholt?
Vom Papier eine klare Angelegenheit für die Heimelf. Drei Siege und mit einem Spiel weniger der eigentliche Tabellenzweite. Doch der TSV Waldangelloch hat mit seinem Auswärtssieg die Spirale nach unten zum Stoppen gebracht und darf nicht unterschätzt werden.
Mit drei Siegen in Folge hatte der Austeiger einen verspäteten, aber dennoch rasanten Start in die Kreisligasaison. So ist man gestärkt gegen den FVS Sulzfeld, der noch in der Findungsphase ist und auch deswegen erst einen Sieg auf seinem Konto hat. Ganz so weit sind die unteren Plätze nicht entfernt, auch wenn man die Stärken der Mannschaft kennt.
In den letzten beiden Spiele konnte Daniel Müller mit seinem Team punkten und die Minitalfahrt stoppen. Nun kommt der Klassenprimus, der schon von vielen als Meister und Pokalsieger gefeiert wird. Das ist sicherlich viel zu früh, passt der Heger - Elf nicht - dennoch ist die momentane Stärke beeindruckend. Auch deswegen wäre jeglicher Punktverlust eine Überraschung, auch wenn der Gegner ein Landesligaabsteiger ist.