
Wer den Amateurfußball im Sinsheimer Kreis zu Beginn der Nullerjahre aufmerksam verfolgt hat, dürfte mit dem Namen Philipp Müller noch etwas anfangen können. Von 2002 bis 2006 schnürte der Defensiv-Allrounder seine Kickschuhe für den VfB Eppingen. "Das war eine prägende Zeit für mich, die ich zwei Jahre unter Gerd Doll und zwei Jahre unter Werner Habiger in der Landes- und Verbandsliga erleben durfte", erzählt Müller von seinen Anfängen im Herrenfußball.
Nach dem Engagement in seiner Heimatstadt übernahm er mit gerade einmal 24 Jahren seine erste Trainerstation beim TSV Pfaffenhofen. Es folgte ein Trainerjob in Massenbachhausen sowie eine Tätigkeit beim FC Union Heilbronn. Aktuell coacht Müller die Sportfreunde Untergriesheim, mit denen er im Sommer 2018 von der Kreisliga A in die Bezirksliga Unterland aufgestiegen ist.
Trotz seiner mittlerweile 37 Jahre ist er stets auf dem Feld aktiv und hat in den vergangenen 18 Monaten nur zwei Spiele nicht bestreiten können. "Ich mache viel für mich selbst und meinen Körper, gehe zwei Mal die Woche zusätzlich zum Training laufen und ins Fitnessstudio", kann Müller nicht ohne Sport und ist dementsprechend auch in Sulzfeld als fester Bestandteil auf dem Platz eingeplant. Dort will er sich in den kommenden Wochen, soweit es der Terminplan zulässt, das eine oder andere Spiel anschauen.
Bis zum Rundenende trainiert Dieter Gerweck den aktuell Sechstplatzierten der Kreisklasse A. "Wir sind Dieter sehr dankbar für seine Verdienste und hoffen bis zum Saisonende das Maximum zu erreichen", wünscht sich Diefenbacher einen gelungenen Abschied für Gerweck, den die Vereinsverantwortlichen bereits vor Weihnachten darüber in Kenntnis gesetzt haben, der Mannschaft gerne einen frischen Impuls zu geben.
"Daraufhin habe ich ein Trainerprofil entwickelt, das einen Mann vorgesehen hat, der zwischen 30 und 40 Jahre alt ist", gibt Diefenbacher einen Einblick in die Vorgehensweise, wie er schließlich auf Müller gekommen ist. Dieser darf in Sulzfeld eine extrem junge Mannschaft übernehmen, deren Entwicklung noch lange nicht am Ende angekommen scheint.
Bis auf einen Abgang, Marius Schacherl begleitet seinen Vater Hubert als Trainer zum FC Berwangen, bleibt beim FVS der komplette Kader zusammen. "Mit Patrick Heckler, der uns 2017 zur SG Stetten/Kleingartach verlassen hat, steht bereits ein Neuzugang für Sommer fest", konstatiert Diefenbacher, der Julian Maiwald als, "gefühlten Neuzugang", bezeichnet. Der Mittelfeldmann hat seinen Kreuzbandriss auskuriert und kehrt zur Rückrunde zurück.