
Buschmeyer und Fußball - das ist ein stattliches Stück Geschichte, angefangen im TuS Glane, in dem er groß wurde, nach verschiedenen Ämtern und Funktionen von 1973 bis 1994 als 1. Vorsitzender agierte, parallel dazu bis 1973 im Vorstand des Altkreises Osnabrück-Land, dann von 1973 bis 1978 als Schriftführer im neuen Fußball-Großkreis und ab 1978 nach dem plötzlichen Tod von Franz Grammann, seinem Ziehvater in Sachen „Fußball mit Herz“, als 1. Vorsitzender, bis zum heutigen Tag.
Damit nicht genug, führte er von 2007 bis 2001 den Kreissportbund Osnabrück-Land und machte sich im Landesverband als Beauftragter für das ihm ans Herz gewachsene Ehrenamt stark.
Direkt und unkompliziert
Was ihm mehr und mehr ans Herz wuchs: zunächst die Heilpädagogische Hilfe und Aktionen mit Behinderten, dann die Aktion Königsberg und schließlich für den Senegal, weil er stets hochsensibel war und ist, wenn es um Hilfe ging und geht, am liebsten direkt und unkompliziert.
Also weit mehr als ein viel zitierter Funktionär, ein Mensch, der „ja nur ein kleiner Kreisvorsitzender“ war, wie er sich gerne vorstellte, aber mit den Großen des Fußballs ebenso die Nähe suchte und fand wie mit der viel zitierten Basis, beispielhaft erlebt bei den nach seinem Amtsvorgänger benannten Franz-Grammann-Spielen.
Nach 50 von 72 Lebensjahren im Fußball soll nun „Schluss sein - schwer vorstellbar, aber entscheiden von einem Idealisten, der zu seinem Abschied viele Freunde und gute Worte erwarten darf und als vermutlicher Ehrenvorsitzender, der erste im Fußballkreis Land, nicht nur gern gesehen bleibt bei Sitzungen und Tagungen, sondern auch gefragt sein wird mit seinem riesigen Schatz an Erfahrungen.
Dabei ist der gläubige und praktizierende Christ sowie Familienvater und Großpapa – in der Funktionssprache ausgedrückt - „ausgeehrt“, hat also die über Jahrzehnte verdienten Auszeichnungen auf allen Ebenen. Seine wertvollste dürfte die Freundschaft bleiben, die seine wahren Freunde mit ihm unbedingt weiter pflegen wollen. Und er selbst erst recht...