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Eike Elsasser: "Niederlage ist noch nicht ganz verdaut"

Nachgefragt bei Eike Elsasser, Trainer SV Karsau.

von luka (BZ) · 14.08.2018, 13:00 Uhr · 0 Leser
Eike Elsasser   | Foto: Konzok
Eike Elsasser | Foto: Konzok
Das hatte sich Eike Elsasser anders vorgestellt. Zum Einstand unterlag der 25-jährige Trainernovize des SV Karsau mit 0:5 gegen seinen von Vater Hanspeter Elsasser trainierten Ex-Club TuS Maulburg. Eine bittere Pille, aus der Eike Elsasser nun die richtigen Schlüsse ziehen will.
BZ: Herr Elsasser, wie schwer liegt Ihnen die deutliche Niederlage vom Freitagabend noch im Magen?
Elsasser: Das Spiel nagt schon noch an mir. Die Enttäuschung nach dem ersten Auftritt, bei allem, was wir uns vorgenommen hatten, ist groß. Nun gilt es daraus zu lernen und kommende Woche vieles besser zu machen.

BZ: Fällt es einem besonders schwer dem eigenen Vater, unter dem Sie in der vergangenen Saison selbst noch aktiv waren, zum Sieg zu gratulieren?
Elsasser: Das war schon etwas spezielles. Gegen die ehemaligen Mannschaftskollegen anzutreten und auf der anderen Trainerbank seinen Vater als Widersacher zu haben. Es gibt aber keinen Gegner in der Liga, dem ich die Punkte mehr gönne als Maulburg. Daher habe ich meinem Vater und dem Team auch direkt im Anschluss an die Partie gratuliert.

BZ: Nun geht es gegen den FC Bad Säckingen. Ein Gegner, der ebenfalls mit einer deutlichen Niederlage gestartet ist. Was muss beim SVK besser werden?
Elsasser: Wir haben uns gegen Maulburg durchaus Möglichkeiten erspielt. Diese müssen wir nun besser nutzen. Zudem hat die Abstimmung in der neu trainierten Viererkette noch nicht perfekt gepasst. Auch hier haben wir noch reichlich Verbesserungspotential.

BZ: Sieben Ihrer ersten acht Partien finden in Karsau statt. Befürchten Sie eine große Gefahr, sollte in den kommenden Wochen nicht fleißig gepunktet werden?
Elsasser: Ich messe dem keine allzu große Bedeutung zu. Ich denke, der Heimvorteil in der Kreisliga ist nicht derart groß, dass das für uns zum Problem werden sollte. Dennoch wollen wir eher früher als später damit beginnen, die für den Klasserhalt nötigen Punkte einzufahren.