
Am zwölften Spieltag der Fußball-Bezirksliga hat sich Tabellenführer Kückhoven mit der spielstarken Walheimer Zweitvertretung auseinanderzusetzen. Schafhausen will die Eifeltour nach Eicherscheid nicht ohne Punkte abschließen. Gerderath muss nach drei Niederlagen gegen Inden-Altdorf punkten. Nicht leer ausgehen sollte Uevekoven in Kellersberg. Dremmen ist in Wenau zunächst defensiv gefordert.
Kückhoven – Walheim II (So., 14.30): Zwei Unentschieden in Folge haben dem Tabellenführer nicht weh getan, weil die Konkurrenz nicht stabil ist. Jetzt möchte das Team von Trainer Thomas Schläger die volle Punktzahl einfahren. Das soll mit hohem Tempo, Positionswechseln und präzisem Passspiel – sofern es die Platzverhältnisse zulassen – erreicht werden. Das junge Walheimer Team hat auswärts Probleme (ein Unentschieden, 1:9 Tore). Kückhoven muss trotzdem aufpassen.
Eicherscheid – Schafhausen (So., 14.30): Die gute Besetzung der Germania hat sich in den Heimspielen erst einmal (5:1 gegen Verlautenheide) im Ergebnis ausgedrückt. Ansonsten tut sich das Team um Marcel Hermanns (fünf Tore) gegen defensivstarke Gegner schwer. Dort sind die Schafhausener stark. Sie können auch blitzschnell auf Angriff umschalten und haben im Spiel nach vorne gute Qualität. Union hat sich vorgenommen, die gegen Oidtweiler verlorenen Punkte zurückzuholen. Im Mittelfeld ist David Jennissen wieder dabei.
Gerderath – Inden-Altdorf (So., 14.30): Drei Niederlagen in Folge (2:8 Tore) haben die Gerderather zurückgeworfen. Zweimal verloren sie gegen Teams aus tieferen Tabellenregionen. Gegen das dritte Team aus diesem Bereich wollen sie in die Erfolgsspur zurückfinden. „Die zweite Halbzeit von Kohlscheid ist ein gutes Fundament“, hat Trainer Bernd Nief gesehen. Da nahm sein Team die Zweikämpfe an und startete vielversprechende Angriffe. Der Gast ist mit Vorsicht zu genießen. Auswärts hat Inden-Altdorf zuletzt acht Punkte (8:4 Tore) aus vier Spielen geholt. Gerderath sollte Tobias Mirbach nicht aus den Augen verlieren.
Kellersberg – Uevekoven (So., 14.30): Neuling Kellersberg hat seine längste Serie in der Liga aufgebaut. Seit drei Spielen (ein Sieg, zwei Unentschieden, 6:5 Tore) ist das Team von Trainer Robert Kroll ungeschlagen. Abwehrchef Thomas Guß ist nach abgelaufener Sperre wieder dabei. Vorne dürfte Kevin Wiezorrek (fünf Treffer) die Uevekovener „beschäftigen“. Die haben sich mit drei Siegen in Folge (9:2 Tore) fürs Erste aus dem Tabellenkeller verabschiedet. Ein Ruhekissen ist das aber nicht. Auf dem Rasenplatz an der Husemann-straße dürfte die Defensive Arbeit bekommen. Wenn Egzon Gjosha wieder mitwirken kann, hat man einen zusätzlichen Stabilisator.
Wenau – Dremmen (So., 15.00): Wenau hat als einziges Bezirksliga-Team noch kein Heimspiel verloren (drei Siege, drei Unentschieden) und in Sven Nowak einen der besten Angreifer der Liga (zwölf Tore). Also müssen die Dremmener die Balance finden zwischen sicherer Defensive (neun Gegentore) und eigenen Angriffsaktionen, die Sascha Schopphoven, Paul Koch und Marcel Holterbosch abrunden sollen. Gegen die junge Wenauer Mannschaft ist gutes Umschaltspiel gefragt.