
Vor zwei Wochen hatte sich das Team des Rivenichers beim 0:1 gegen die Rossoneri sehr achtbar aus der Affäre gezogen und phasenweise an einem Remis geschnuppert. Beim aktuellen Tabellenfünften der spanischen La Liga zu punkten ist aus Sicht von Toppmöller „verdammt schwer; da dürfen wir uns keinen Illusionen hingeben.“ Betis lobt er wegen der hohen Qualität im Pass- und Positionsspiel. „Sie beherrschen den für Spanien bekannten Ballbesitzfußball exzellent“, weiß der 37-Jährige.
Im Team seines Kollegen Enrique Setién Solar stehen unter anderem der im Sommer zurück von Borussia Dortmund in seine spanische Heimat gewechselte Marc Bartra sowie der in der ersten Jahreshälfte 2014 für Bayer Leverkusen aktive, 152-fache mexikanische Nationalspieler Andrés Guardado, der die Azteken auch im WM-Auftaktspiel in Russland gegen die DFB-Elf (1:0) als Kapitän auf den Platz führte. Auch wegen der heißspornigen Atmosphäre mit „30 000 Zuschauern plus“, die Toppmöller in der andalusischen Metropole erwartet, dürfte Düdelingen somit enorm gefordert sein.
In der Luxemburger BGL-Ligue hat sich der F91 derweil zuletzt gefestigt und ist nach einigen Startschwierigkeiten als Vierter nun schon wieder in der Spitzengruppe zu finden. Zuletzt gab es ein glanzvolles 6:1 über Titus Petingen. Auf großartige personelle Rotation verzichtet Toppmöller trotz der vielen Englischen Wochen mittlerweile: „Es hat sich in den ersten Meisterschaftsspielen gezeigt, dass dies leider nicht funktioniert.“
Die Chartermaschine mit dem F91-Tross an Bord hebt am Mittwoch Vormittag vom Luxemburger Flughafen Findel in Richtung Südspanien ab. Der Rückflug ist noch am Abend nach dem Spiel bei Betis geplant. Sonntag, 18 Uhr, folgt das nächste Ligaspiel beim Dritten Racing Luxemburg.