
Wiesbaden. Relegation ist nicht gleich Relegation. Oftmals treten nicht nur zwei Mannschaften im Duell um Aufstieg oder Abstieg gegeneinander an. Häufig kommt es zu ganzen Aufstiegsrunden unter der Beteiligung von drei oder gar vier Teams. Die Konstellationen variieren von der Hessenliga bis zur Kreisliga D stark. Doch sind die unterschiedlichen Regelungen überhaupt zu vermeiden? Oder sollte darauf geachtet werden, dass sich die Saison nicht unnötig in die Länge zieht?
Aufreger in Wiesbaden
Der jüngste Vorfall in den Aufstiegsspielen zur Kreisliga A Wiesbaden regte die Diskussion erneut an. In der Dreier-Aufstiegskonstellation zwischen dem SC Meso Nassau II, dem SV Hajduk und der SG Amöneburg/ Kostheim II ereignete sich für viele Fußballfreunde ein absolutes No-Go.
Was war passiert? Der SC Meso Nassau II zieht nach einer 0:6-Niederlage in der ersten Partie gegen den SV Hajduk die Mannschaft völlig überraschend aus der Relegation zurück. Damit wird das zweite Spiel des SC Meso-Nassau mit "nur" 0:3 für den Gegner Amöneburg/Kostheim gewertet. Es kommt wie es kommen musste - das entscheidende Relispiel der beiden Sieger ging Unentschieden aus. Aufgrund der besseren Tordifferenz steigt somit der SV Hajduk dank des 6:0-Sieges in die Kreisliga A auf.
Wettbewerbsverzerrung oder einfach eine unglückliche Situation? Wie möchten von Euch wissen, was Ihr über die Aufstiegsrunden mit mehreren Partien denkt.