Die Finalisten des Vorjahres scheiden früh aus
Sowohl die Japaner als auch Borussia Mönchengladbachs U23 müssen am Montag zusehen, wie andere bei der U19 Champions Trophy um den Pokal spielen
Als der Japaner Jumma Miyazaki im vorentscheidenden Gruppenspiel gegen den SC Braga den Turbo zündete und mit seinem Antritt zwei Gegenspieler stehen ließ, sorgte er bei den Fans für Begeisterung. Endlich war der erfrischende, leidenschaftliche japanische Fußball zu sehen, wie man ihn aus den vergangenen Jahren kannte.
Der japanische Kommentator, der beim U19-Cup Kultstatus genießt, hatte das beherzte „shotto“ (Schuss) mehrfach auf den Lippen. Doch Aluminium und Torhüter verhinderten die Siegtore, die Japan für einen Halbfinaleinzug benötigt hätte. So erreichte der Titelverteidiger nur das Spiel um Platz fünf. Enttäuschend verlief das Turnier für Vorjahres-Finalist Borussia Mönchengladbach. Nach dem 1:2 zum Auftakt gegen Japan beendeten die Jungfohlen den U19-Cup mit nur einem Sieg (2:0 gegen Braga) als Gruppenletzter.